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29. Juli 2010

für Schüler

Deine Schule hat sich am Projekt „Siegel berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“ beteiligt. Das Ziel dieses Projektes ist eine Bewertung der Angebote, die deine Schule zur Berufs- und Studienorientierung ihrer Schüler macht und letztlich die Verbesserung dieser Angebote nicht nur in deiner Schule sondern in der ganzen Region. Zu diesem Zweck haben deine Lehrer eine Bewerbung um das Schulsiegel geschrieben, in der sie aufgelistet und gegliedert haben, was die Schule für ihre Schüler tut, damit diese eine gute und passende Ausbildungsstelle finden oder einen adäquaten Studienplatz bekommen.  

Das Siegel wird nach einem zweistufigen Erhebungsverfahren verliehen: einmal die Bewerbung selbst, die die Lehrer ausfüllen und zweitens ein so genanntes Audit. Das heißt, dass die Mitglieder der Siegel-Jury die Schule besuchen und mit einer Schüler- und einer Lehrergruppe über den berufsorientierenden Unterricht und die Elemente der Berufsorientierung, wie Praktikum, Besuch beim BIZ, Börsenspiel etc. sprechen. In diesen getrennten Gesprächen soll wahrheitsgetreu herausgefunden werden, was die Schule in der Berufs- und Studienwahlorientierung leistet, wie diese Leistung bei den Schülern ankommt und wie diese eingebunden werden.

Der Besuch der Jurymitglieder ist kein Test, er dient allein dazu, die durch die Bewerbung aufgeworfe­nen Fragen zu klären, die Bewerbung mit Fakten zu hinterlegen und die in der Bewerbung aufgelisteten Punkte auf ihren Praxisbezug zu prüfen.

Die Jury ist besonders interessiert an besonders guten oder möglicherweise auch besonders schlechten Punkten. Sie möchte wissen, ob dir persönlich das Angebot deiner Schule geholfen hat, dich zu orientieren und einen Ausbildungs- oder Studienplatz zu finden.