1. Inwiefern sind Sie von der Entscheidung betroffen?
A) Ihre Schule bewirbt sich
- Sie informieren sich auf der Website www.netzwerk-berufswahl-siegel.de , z. B. indem Sie das Handbuch auf der rechten Leiste lesen. Bei tiefer gehendem Interesse arbeiten Sie sich in die Themen Qualitätsentwicklung und Berufsorientierung (neu) ein. Erste Überblicksartikel finden Sie im Handbuch.
- Sie beteiligen sich an der Bewerbung.
- Sie besprechen die Bewerbung mit Kollegen, bilden ggf. Arbeitsgruppen oder verteilen die Arbeit und füllen die Fragen wahrheitsgemäß elektronisch aus und halten für den Fall der Nachfrage Belege (Photos, Pinnwände, Arbeiten, Schulprogramm etc.) bereit.
- Nach Möglichkeit verteilen Sie die Bewerbung im Kollegium, denn die Zusammenfassung und Systematik der Bewerbung stellt vielleicht auch für die Kollegen eine neue Qualität dar, die sich an der Berufsorientierung nicht beteiligen.
B) Ihre Schule bewirbt sich nicht
- In diesem Fall könnte die Frage von Eltern auf Sie zukommen, warum Sie sich dem Wettbewerb nicht stellen wollen.
- Wenn Sie persönlich eine Bewerbung der Schule für sinnvoll halten, werben Sie für eine Beteiligung Ihrer Schule im nächsten Durchgang.
C) Sie wollen sich dafür stark machen, dass Ihre Schule zu den Bewerbern gehört
- Sie informieren sich auf der Website ...
- Sie nehmen ggf. Kontakt zum Initiator Ihrer Region auf,
- Sie sammeln Argumente.
- Mitmachen ist ein Wettbewerbsvorteil. In anderen Regionen war das Projekt sehr erfolgreich. Es könnte unsere Berufsorientierung und damit die Chancen unserer Schüler verbessern. Der Kontakt zur Wirtschaft und zu anderen Schulen könnte sich verbessern und auch für Ihren Unterricht nützlich sein.Das Projekt ist ein Schritt zu mehr Qualität. In der Zukunft wird Qualitätsmanagement für Schulen immer wichtiger.
- Sie sprechen andere interessierte und die Berufsorientierung-Kollegen an.
- Sie stellen in der Konferenz einen Antrag.
Es ist entschieden. Ihre Schule beteiligt sich an dem Siegelprojekt und Sie sind in der Vorbereitungsmannschaft.
2. Was ist zu tun?
Prüfen Sie die Zusammensetzung des Teams – sind alle Beteiligten dabei, ist die Größe der Gruppe angemessen? Sie sichten die Fragen, sammeln das notwendige Material als Beleg und stellen eine systematisch nach den Fragen und Kriterien gegliederte Mappe zusammen. Lassen Sie diese Mappe zirkulieren oder vervielfältigen Sie sie. Die Mappe sollte in Ihrer Schule den Stand der Berufsorientierung zusammenfassen – sie verbleibt als Ihr Dokument in der Schule. Im Sinne des Projektes sollten Sie schon an dieser Stelle den Dialog mit weiteren Kollegen suchen und mit ihnen diskutieren, was Ihnen aufgefallen ist, das Berufsorientierung-Programm verbessern und mögliche Redundanzen entfernen und „Löcher stopfen“. Sollte Ihnen z.B. auffallen, dass das Berufsorientierung-Programm zwar perfekt und aktuell ist, sich das alles aber nicht im Schulprogramm wiederfindet, stoßen Sie einen Anpassungprozess an. Ähnlich falls Sie eine Schul-Homepage besitzen: aktualisieren Sie die Dokumente über Ihre Schule, so dass alle aktuell sind. Und schließlich ist die pünktliche, elektronische Abgabe absolut wichtig – zu spät eingegangene Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.
Ihre Bewerbung wird nicht direkt ausgesondert. Es ist mit einem Audit-Besuch zu rechnen.
3. Wie bereiten Sie sich und Ihre Schüler vor?
- Spätestens jetzt informieren Sie Schüler und Eltern über die Bewerbung und das Projekt. Sie können dazu Kopien der Texte des Handbuchs austeilen.
- Sie klären den Termin und die Räumlichkeiten mit der Schulleitung und den Jury-Mitgliedern, die Sie besuchen kommen. Planen Sie mindestens 3 Stunden Zeit für die Jury. Bereiten Sie einen 90 Minuten Termin mit Lehrern und einen einstündigen Termin mit einer Schülergruppe der relevanten Jahrgangsstufe 9 oder 12 (einer ganzen Klasse oder einem Kurs) vor.
- Sie halten die Belege (und Ihre Mappe) vor.
- Eine Sondervorbereitung sollten Sie den Schülern nicht zukommen lassen. Die Schüler sollen Auskunft über den „Alltag“ geben und nicht das Gefühl haben, in einer Prüfung zu sitzen. Teilen Sie Ihnen aber den Sinn des Besuchs mit. Sie können den Leitfaden „Schüler“ aus diesem Heft für die Schüler und „Eltern“ für deren Eltern kopieren.
- Je größer und weniger selektiert die Gruppe der Lehrer ist, mit denen die Jury sprechen kann, desto besser – sie sollte keinesfalls nur aus den Lehrern bestehen, die für Berufsorientierung zuständig sind.
- Protokollieren Sie das Audit!
- Auch wenn der Wohlfühlfaktor keine Rolle spielen darf: Kekse und Kaffee lockern die Atmosphäre.
Ihre Schule bekommt das Siegel.
4. Was können Sie auf der Abschlussveranstaltung tun?
- Informieren Sie sich über das Konzept der Veranstaltung,
- Bereiten Sie eine Übersicht, eine Wandzeitung oder eine Schautafel über Ihr Berufsorientierungs-Programm vor, die Sie dort präsentieren können und die Sie anschließend in ihrer Schule fest installieren.
- Heben Sie hervor, was an Ihrer Schule besonders gut ist.
- Informieren Sie Kollegen, Eltern und Schüler sowie die Presse darüber, dass Sie das Siegel bekommen und machen Sie den Termin bekannt.
- Überlegen Sie sich, wer die Schule auf der Veranstaltung vertritt (Beschränkungen des Veranstalters beachten!).
- In der Regel wird auch nach Veranstaltungseinlagen (Schulorchester, Band) gesucht, bieten Sie einen Auftritt Ihrer Schüler an.
- Im Anschluss an die Veranstaltung: Siegel sichtbar an der Schule anbringen lassen und die Geltungsdauer des Siegels sowie Termin der nächsten Runde sichtbar in der Schule anbringen.