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29. Juli 2010

Region Südpfalz

Berufswahl-SIEGEL in der Region Südpfalz

Eine möglichst breit gefächerte und umfassende Berufsorientierung ist eine der vielen schwierigen gesellschaftlichen Aufgaben, die Schulen heute übernehmen müssen.

Die Erstqualifikation in Berufsausbildung oder Studium entscheidet nach wie vor über zukünftige Lebenschancen, Konsummöglichkeiten und den sozialen Status. Scheitert ein Jugendlicher schon beim Übergang von der Schule in den Beruf, ist sein weiterer Weg oft schon vorgezeichnet. Entsprechend hoch sind die Bedeutung einer qualitativ hochwertigen Berufsorientierung und die Verantwortung der Schule. Eine erfolgreiche Berufsorientierung ist gemeinsame Aufgabe von Schule, Elternhaus, Berufsberatung und Wirtschaft.
Eine Möglichkeit für Schulen ihr Konzept der Berufsorientierung einem „Check“ zu unterwerfen, bietet das Konzept des Berufswahl- Siegel der Bertelsmann- Stiftung. Es handelt sich dabei um ein Zertifikat für Schulen, die ihre Schüler in vorbildlicher Weise auf die Berufswahl und die Arbeitswelt vorbereiten. Die Umsetzung des Projektes erfolgt dezentral, die verschiedenen Regionen sind selbst für das Projektmanagement verantwortlich.

In einem ersten Gespräch am 21. Juni 2005 haben sich Christine Baumann (MdL), Jürgen Czupalla (Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Landau), Vertreter der IHK, HWK und der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße über die Durchführung des Projektes beraten. Als Träger dieses Projektes haben sich die genannten Vertreter darauf geeinigt, alle Haupt- und Realschulen, Gymnasien und Förderschulen sowie die Berufsfachschule I an den Berufsschulen in der Stadt Landau und den Landkreisen Südliche Weinstraße und Germersheim in die Ausschreibung des Projektes einzubeziehen. In weiteren Abstimmungsgesprächen wird die Auftaktveranstaltung, die am 30. September 2005 stattfinden und eine Einladung zur Bewerbung der Schulen um das Berufswahl- Siegel beinhaltet, vorbereitet.
Die Bewerbung um dieses Siegel bietet den Schulen zunächst die Möglichkeit einer Bestandsaufnahme der eigenen Aktivitäten und der Erstellung eines Schulkonzeptes zur Berufsorientierung, sofern dieses noch nicht geschehen ist. So wird regionale Transparenz über bestehende Angebote geschaffen und Vergleiche zwischen Schulen möglich, gute Beispiele werden bekannt und tragen so zu einer besseren Berufsorientierung bei.