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Das SIEGEL
Das Berufswahl-SIEGEL wird Schulen mit einer ausgezeichneten Berufsorientierung verliehen. Diese werden bei der systematischen Verbesserung ihrer Berufsorientierung begleitet und erhalten dafür entsprechende Anerkennung. Seit mehr als 10 Jahren leistet das Berufswahl-SIEGEL einen wesentlichen Beitrag, um Schüler gezielt auf ihren individuellen Start in Ausbildung oder Studium vorzubereiten.
Ablauf
Die Schule bewirbt sich für das SIEGEL über die Ausschreibung in ihrer Region. Anhand eines Fragenkatalogs erfasst sie ihre Berufswahl-Aktivitäten. Bei positiver Begutachtung besucht eine Jury die Schule, um sich vor Ort über die praktische Umsetzung zu informieren. Ist diese überzeugend, wird der Schule das Berufswahl-SIEGEL verliehen. Erfüllt eine Schule die Anforderungen noch nicht, erhält sie ein ausführliches Feedback und somit gute Ansatzpunkte, um sich weiter zu verbessern.
Qualitätssicherung
Das Berufswahl-SIEGEL ist ein langfristig angelegter Prozess zur Qualitätssicherung. Die Kriterien sind an europäisch anerkannte Standards im Qualitätsmanagement angelehnt und werden an die regionalen Gegebenheiten angepasst. Alle zwei bis vier Jahre muss eine Schule sich erneut der Evaluierung stellen, um das SIEGEL weiterführen zu können.
Entstehung
Das SIEGEL gibt es seit dem Jahr 2000, entstanden aus einer Idee der Initiative für Beschäftigung im Regionalnetzwerk Ostwestfalen-Lippe. Ziel war es, ein Projekt zum Thema Übergang Schule-Beruf zu entwickeln, das einen Beitrag zur Bewältigung der Jugendarbeitslosigkeit leistet.
