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20 Jahre Berufswahl-SIEGEL in Ostwestfalen-Lippe

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Ostwestfalen-Lippe ist die Gründungsregion für das Berufswahl-SIEGEL, das es inzwischen in allen Bundesländern gibt. Bereits zum 20. Mal wurde es jetzt an 16 weiterführende Schulen verliehen!

Angesichts dieses Jubiläums sprach Stefan Wolf, Geschäftsführer der Peter Gläsel Stiftung, bei der Preisverleihung im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn von einem „Familientreffen“. „Los ging es im Jahr 2000 mit drei Kreisen aus OWL, mittlerweile gibt es bundesweit über 1.500 SIEGEL-Schulen und es ist das größte Schulprogramm Deutschlands“, betonte Wolf. Das SIEGEL ist Ende der 90er Jahre auf Initiative der Bertelsmann Stiftung, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld und des Kreises Gütersloh entwickelt worden.

„Eine der wichtigsten Weichenstellungen im Leben ist der Übergang von der Schule in den Beruf,” betonte Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl in ihren Grußworten. „SIEGEL-Schulen unterstützen dabei und in OWL geben wir wieder mal ein Beispiel der Qualitätssicherung an Schulen.“ Denn um das SIEGEL tragen zu dürfen, mussten die Schulen ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren durchlaufen. Eine Jury mit Fachleuten aus Schule, Wirtschaft, Arbeitsverwaltung und Wissenschaft nahm das Übergangsmanagement jeder einzelnen Bewerberschule genau unter die Lupe.

Freunde des Berufswahl-SIEGEL
Darüber hinaus gab es jetzt ein Novum: „Wir haben nicht nur Familie, sondern auch Freunde: Kooperationspartner, die mit den Schulen vor Ort verbunden sind. Wir sind bundesweit die erste Region, die auch die Kooperationspartner auszeichnet.” So bekamen die Agentur für Arbeit in Detmold, das Projekt SchuBS des Kreises Paderborn sowie die Firmen Miele, Carl Werthembach GmbH, die Karl Menzel Maschinenfabrik und die Simeonsbetriebe GmbH Plaketten mit der Aufschrift „Freunde des Berufswahl-SIEGEL“ überreicht. Prof. Dr. Thorsten Bührmann von der Medical School Hamburg, der das SIEGEL wissenschaftlich begleitet, betonte die Wichtigkeit dieser Kooperationen mit außerschulischen Akteuren: „Es sind deswegen Freunde, weil Freunde sich verantwortlich fühlen. Wir wollen regionale Verantwortungsgemeinschaften schaffen.“

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