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Berufliche Orientierung für die digitale Arbeitswelt – aber wie sieht die Arbeit der Zukunft aus?

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Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist in vollem Gange – und immer wieder ist vom „Jobkiller Digitalisierung“ die Rede. Was heißt das für die Schulen und die Berufs- und Studienorientierung? Auch viele Unternehmen wissen nicht so ganz genau, welche Kompetenzen sie in Zukunft wirklich brauchen werden. Lohnt sich da die Mühe überhaupt?  

Wie die Arbeit der Zukunft wohl aussehen kann, ist Thema des neuen Blogs der BDA: futurework.online/blog. Kontext ist eine Convention der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) gemeinsam mit Microsoft am 23. September 2019 in Berlin, auf den der Blog mit inhaltlichen Beiträgen hinführt.

Dabei hat Bildung eine große Bedeutung: Es braucht heute und in Zukunft ein „Grundverständnis für die Digitalisierung“, um Anwendungen künstlicher-Intelligenz im privaten und beruflichen Umfeld einschätzen zu können. „Das heißt nicht, dass wir alle zum Data Scientist umschulen müssen. Ein grundlegendes Technikverständnis sollte jedoch zur Allgemeinbildung gehören wie Rechnen, Lesen und Schreiben. Die KI von morgen wird von den Kindern von heute entwickelt. Nach wie vor bieten MINT-Kompetenzen hierzu das optimale Werkzeug. Alle Schulen sollten Informatik als Wahl- oder Profilfach anbieten, um fern von Geschlechterklischees früh Begeisterung für digitale Technologien zu wecken. Hierfür ist eine technische Ausstattung auf Höhe der Zeit Grundvoraussetzung – der DigitalPakt war hierfür ein wichtiger Schritt.“ Diesem Schritt müssen allerdings viele weitere Schritte folgen! Vor allem müssen die Kultusministerien für gute Fortbildungen sorgen, die den Schulen wirklich weiterhelfen.

Weiter heißt es im Blog: „Wichtig auch: Soft Skills und Lebenslanges Lernen sind nicht bloß inhaltsleere Buzzwords der Bildungsdebatte. Konzeptionelles, kreatives und interdisziplinäres Denken sind genauso digitalisierungssichere Fähigkeiten wie soziale Kompetenzen. Die wird dem Menschen keine KI nehmen können.“  Der Blick in die Zukunft der Arbeitsmärkte ist immer schwierig – bislang sind gerade in diesem Jahrzehnt mit der Digitalisierung ganz klar mehr Jobs entstanden als weggefallen. „Mit Blick auf die Zukunft ist sicher, dass Berufe und Tätigkeiten sich auch weiterhin verändern, teilweise wegfallen und neue entstehen werden … Künstliche Intelligenz und Robotik verdrängen den Menschen nicht aus der Arbeitswelt, geben ihm aber sehr wohl eine veränderte Rolle“. In jedem Fall fordert die Digitalisierung breit aufgestellte und gut ausgebildete Menschen, die den Wandel gestalten – ja, die Mühe lohnt sich.

Gelegentlich immer mal wieder in den neuen Blog hineinschauen!

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