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An Begabungen orientieren, nicht an Interessen!

Für eine erfolgreiche berufliche Orientierung sind die Begabungen entscheidend, nicht die Interessen eines jungen Menschen – diese spannende These leitet der Psychologe Aljoscha Neubauer  aus seinen Untersuchungen zur Berufsorientierung junger Menschen ab.
Denn: Interessen sind nicht stabil, sie wandeln sich, und dies im Lauf des Lebens immer wieder. Manches Interesse ist auch gar nicht „echt“, sondern einfach nur gerade angesagt und im Trend der peer group. Begabungen dagegen sind weit eher stabil und geben einen Rahmen vor. Beispiel: Wer nicht räumlich denken kann, wird in der Praxis nicht erfolgreich sein, wenn es um das Abschätzen von Größen und Räumen geht. Das heißt aber auch, der Beruf wird weder mit Qualität noch mit Freude ausgeübt werden. Begabungen setzen also gewisse Grenzen, eröffnen aber auch Chancen der Erfüllung im Beruf.

Lesenswerter Beitrag für alle in der Beruflichen Orientierung!
Wer tiefer graben will, findet auch ein aktuelles Buch des Professors der Universität Granz mit dem Titel „Mach, was du kannst“ – klingt selbstverständlich, ist es aber keineswegs.

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