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Schüler wollen mehr Berufsorientierung in der Schule

Die Bundesschülerkonferenz hat auf ihrem Treffen in Berlin eine Positionierung zur Berufsorientierung in der Schule verabschiedet. Berufliche Bildung sei nicht weniger als das Fundament des weiteren Lebensweges und deshalb sehr wichtig. „Schüler aller Schularten in Deutschland sollten obligatorisch an verschiedenste Berufsfelder herangeführt werden“, deshalb seien die verpflichtenden Schülerbetriebspraktika sinnvoll.

Mehr Zeit für Schülerpraktika

Die Bundesschülerkonferenz sieht aber noch „Potenzial in der Verlängerung des Zeitraums für verpflichtende Schülerbetriebspraktika“, ohne dass der Umfang genau vorgeschrieben werden sollte – Hauptsache, man hat und nutzt die Möglichkeit, verschiedene Berufe und Berufsfelder kennenzulernen. Handlungsbedarf besteht offensichtlich auch bei der Evaluation der Praktika, wenn die Bundesschülerkonferenz eine Vor- und Nachbereitung sowie „eine Evaluation oder Reflexion der jeweiligen Praktika“ fordert, die eigentlich längst überall Realität sein sollten. „Schüler sollten die Gelegenheit zum Austausch der gesammelten Erfahrungen bekommen, um voneinander profitieren und lernen zu können.“ Auch das ist ein Effekt der Nachbereitung im Unterricht.

Damit die Berufliche Orientierung systematisch angegangen und umgesetzt wird, fordert die Bundesschülerkonferenz, „dass an weiterführenden Schulen in Deutschland die Funktionsstelle eines Koordinators für Berufliche Orientierung etabliert wird“. Dieser sollte zudem individuell auf die Jugendlichen eingehen und sie beraten. Berufsorientierung in Richtung Ausbildung halten die Schülervertretungen auch an den Schularten für angesagt, die zur Hochschulreife führen.

Gut, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema befassen und Forderungen stellen – schließlich geht es um sie und ihre Lebenschancen!

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