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SmartFilmSafari – Filmdreh im Corona-Dschungel

Zwischendrin sah es fast so aus, als würde es nichts mehr werden mit der SmartFilmSafari 2020/21 … Hatte die Ausschreibung in unschuldigen Vor-Corona-Zeiten im Januar 2020 gestartet, kam Mitte März der erste Lockdown mit geschlossenen Schulen.

Kurz entschlossen wurde die Bewerbungsfrist vom Frühsommer in den Herbst hinein verlängert, in der Hoffnung, nach den Sommerferien könnten die Schulen den Normalbetrieb halbwegs wieder aufnehmen, sie mussten sich aber erst einmal aufs Kerngeschäft konzentrieren. Bliebe da Zeit, um zusätzlich ein Schülerteam zum Entwickeln einer Geschäftsidee und eines Drehbuchs zu motivieren, alles schön aufzubereiten und einzureichen? Die Jury war sich gar nicht sicher, ob denn bis 13. November überhaupt nennenswert Bewerbungen eingehen würden, und machte nochmal richtig viel Werbung … aber so war es: Mit 30 eingereichten Storyboards waren es sogar genauso viel Bewerbungen wie in den Safari-Jahren zuvor! Am Rande: Dieses Jahr war es die 4. Runde.

So konnten denn in der ersten Jurysitzung am 7. Dezember 2020 aus den eingesandten Vorschlägen fünf wirklich gute Filmideen mit dargestellten Startup-Ideen von der Jury ausgewählt werden. „Von der Idee zum Startup: Berufsbild Gründer“ war das Thema 2020/21. Und das passte doppelt, denn wer gründet, sich selbstständig macht, eine Idee verwirklichen und in ein Geschäftsmodell umsetzen will, der steht oft vor Hürden, die es zu überwinden gilt.

Eine Art Hindernisrennen war denn auch die filmische Realisierung. Dabei waren die Filmprofis der Deutschen Kinemathek, dem Kooperationspartner des Berufswahl-SIEGELs in der SmartFilmSafari, für alle Varianten gewappnet – übers Handy zugeschaltet werden beim Live-Dreh in der Schule oder Zusammenschneiden von Einzelaufnahmen der Schülerinnen und Schüler, Feedback zum Schülerdreh und -schnitt, und welche Möglichkeiten der digitalen Begleitung aus der Ferne es beim Filmdreh und Filmschnitt noch so gab. Auch die filmische Umsetzung musste noch einmal im Kalender nach hinten verschoben werden, denn an eine Realisierung im Januar und Februar 2021 war nicht zu denken. Die (teilweisen) Schulschließungen wurden immer wieder verlängert, so dass jede Planung schwierig war.

Die Schule aus Kandel in Rheinland-Pfalz mit „Skip“ hatte sich extrem beeilt, um es doch noch in der Zeit zu schaffen, und war dann fast enttäuscht, als die Frist für die Fertigstellung bis März verlängert wurde. Mit eigenen Hygienekonzepten, teilweise im Alleingang, schafften es alle Schülerteams schließlich, gemeinsam mit den Filmprofis Konrad Mühe, Jessica Dürrwald, Finja Willner und Gitte Hellwig, ihre Beiträge fertig zu stellen.

Die Schule am Plessower See in Brandenburg musste das ursprüngliche Konzept stark abspecken, dennoch blieb ein wunderbarer Beitrag übrig.

Beim Finale der Safari am 27. April 2021, natürlich online, konnten authentische Kurzfilme mit viel Humor gezeigt werden. Die Jury mit den Förderern und Partnern des SIEGELs hatte die Qual der Wahl. Super, eine ganz tolle Leistung, liebe Schülerinnen und Schüler und liebe Lehrkräfte!

> Schaut hier die Siegerfilme

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