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Hohe Zustimmung zur Berufsvorbereitung, aber Kritik an der Realität

Zurzeit reiht sich eine Umfrage an die andere, wie denn die Bevölkerung zu den zahlreichen bildungspolitischen Reformen steht – von der kostenlosen Kita über das längere gemeinsame Lernen bis zu Stipendienprogrammen für Studierende.

Für unser Thema relevant: Mit 80 Prozent hält eine sensationell hohe Zahl der befragten Deutschen die „gute Vorbereitung auf das Berufsleben“ für eine wichtige Aufgabe der Schule. Nur „gleiche Bildungschancen für alle“ hat mit 89 Prozent noch mehr Zustimmung. Aber lediglich 8 Prozent sehen diese Aufgabe denn auch tatsächlich umgesetzt – ein krasser Gegensatz! So hat es das renommierte Institut für Demoskopie Allensbach für die FAZ neulich erhoben.

Was heißt dieses Umfrageergebnis für das Berufswahl-SIEGEL?

  • SIEGEL nutzen: Mit dem Kriterienkatalog haben Schulen ein Tool, anhand dessen sie ihre Berufs- und Studienorientierung systematisch und qualitativ hochwertig aufstellen können.
  • SIEGEL bekannt machen: Anscheinend ist nicht sichtbar, dass an vielen Schulen gute Berufsorientierung gemacht wird. Das Berufswahl-SIEGEL als Auszeichnung muss bekannter werden!

Mancher mag aus seiner eigenen Erfahrung die Schule aber auch einfach unterschätzen. Eine andere Umfrage von t-online zeigt nämlich, dass nur 10 Prozent der erwachsenen Befragten durch die Schule und Ratschläge von Lehrkräften über Berufe informiert wurden. Stattdessen war größtenteils die konkrete Erfahrung mit Praktika und Jobs ausschlaggebend. Immerhin zu 17 Prozent waren die Eltern die maßgeblichen Ratgeber. Heute sind Schülerbetriebspraktika selbstverständlicher Bestandteil der schulischen beruflichen Orientierung, und Schulen beziehen die Eltern aktiv ein. Wenn es SIEGEL-Schulen sind! Aber auch hier gilt – Schulen müssen ihre Leistungen und Erfolge offenbar sichtbarer machen. Das Berufswahl-SIEGEL ist ein gutes Mittel zu diesem Zweck!

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