Planet Beruf – neue Website ist jetzt online

  • 20. Oktober 2021

Eigentlich kennt jeder „Planet Beruf“ und war die Website inzwischen schon sichtbar in die Jahre gekommen … jetzt gab es einen Relaunch und der völlig neue Auftritt von www.planet-beruf.de kann sich wirklich sehen lassen, hey! Die Seite ist nach dem frischen Relaunch nun auch auf dem Smartphone angepasst und so für Jugendliche viel besser nutzbar als bisher.

Ein Fülle von Informationen und Angeboten rund um das Thema Berufsorientierung wird präsentiert. Dabei wird das Thema für die unterschiedlichen Zielgruppen jeweils eigens aufbereitet: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und BO-Coaches, Eltern und Erziehungsberechtigte werden gezielt angesprochen. Checklisten bieten zudem praxisnahe Unterstützung, um das komplexe Themenfeld angemessen zu durchdringen. Die Tools Check-U, AzubiWelt und #meinwegzumberuf sind integriert. Die neue Website ist für die pädagogische Arbeit in der Schule wie für die Berufsberatung bestens einsetzbar!

Auch Eltern haben nun eine bessere Orientierung, auf deren Basis sie sich gemeinsam mit ihrem Kind mit der Berufs- und Studienorientierung auseinandersetzen können. Dasselbe gilt für www.abi.de. Auch diese alt bekannte Website steht nun in einem frischen und mobil nutzbaren Design neu zur Verfügung und wurde um interessante Inhalte bereichert. Auch hier werden Schüler*innen, Eltern sowie Lehrkräfte und BO-Coaches eigens adressiert und schnell fündig. Nutzen Sie die neu und ansprechend gemachten Websites für die schulische Arbeit und die Berufsberatung – eine echte Hilfe!

SIEGEL-Verleihung im Saarland mit viel Siegmund

  • 27. September 2021

Der Lockdown ist erst einmal vorbei, aber die Pandemie noch nicht – wie kann unter diesen Umständen eine feierliche SIEGEL-Verleihung aussehen?

Zum Beispiel wie die Verleihungsfeier im September 2021 im Saarland! Bei der Hybrid-Veranstaltung im Haus der Handwerkskammer waren die Schulvertreterinnen und -vertreter in Präsenz dabei und nahmen die Urkunde persönlich & leibhaftig entgegen, während die Laudatoren zugeschaltet wurden. Die Öffentlichkeit konnte alles per Livestream verfolgen. Auf die notwendigen Abstände wurde genau geachtet, bis hin zu Markierungen auf dem Boden. Dass die Stimmung sehr gut war, zeigen die schönen Bilder! Dazu trug vor allem die frische Ausstattung in den SIEGEL-Farben und die fröhlichen Siegmunds auf den Taschen bei!

Folgende Schulen erhalten dieses Jahr das Berufswahl-SIEGEL:

  • Robert-Bosch-Schule (GemS)
  • WWGSK (Oberstufengymnasium)
  • Günter-Wöhe-Schule (Berufliches Oberstufengymnasium)
  • Schule am Sonnenhügel (GemS)
  • Anton-Hansen-Schule (GemS)
  • Eichenlaubschule Weiskirchen (GemS)
  • Friedrich-Schiller-Schule (GemS)
  • Galileo-Schule (GemS)
  • Gymnasium am Rotenbühl (Gymnasium)

Herzlichen Glückwunsch! Es gratulierten die Wirtschaftsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin des Saarlands Anke Rehlinger, Staatssekretär im Kultusministerium Jan Benedyczuk, Christine Schätter als Fachbereichsleiterin Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, Geschäftsführer Martin Schlechter für den Unternehmensverband Saar u.a.m. Im Saarland gibt es das Berufswahl-SIEGEL seit 5 Jahren, in diesem Schuljahr tragen es 22 Schulen, darunter 14 Gemeinschaftsschulen, 5 Gymnasien, ein berufliches Oberstufengymnasium, eine Realschule und eine Förderschule.

www.schule-wirtschaft-saarland.de

Berufswahl-SIEGEL ist Thema auch für Gymnasien

  • 22. September 2021

In Rheinland-Pfalz wird das Berufswahl-SIEGEL im nordpfälzischen Donnersbergkreis schon seit 2007 vergeben. Nun konnte auch ein Gymnasium zertifiziert werden – eine Premiere in der Region.

„Es ist ein Umdenken im Gange. Das Thema muss in den Gymnasien einziehen“, sagte Ralf Schäfer, Schulleiter des Wilhelm-Erb-Gymnasiums, das sich der Zertifizierung unterzogen hat und nun ausgezeichnet wurde. Es dürfe am Gymnasium nicht nur geschaut werden, dass alle möglichst ein Studium anschließen, sondern es müssten auch andere berufliche Wege aufgezeigt werden.

Das Gymnasium wurde für die vorbildliche Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer und Ausbildungsbetrieben gelobt. Auch die Teilnahme an den Wettbewerben „Jugend forscht“ und „Jugend experimentiert“ fördert die Motivation der Schülerinnen und Schüler, sich mit ihren beruflichen Perspektiven auseinanderzusetzen. Das Wilhelm-Erb-Gymnasium in Winnweiler ist Botschafterschule für das Berufswahl-SIEGEL und hat nun – coronabedingt – die Plakette in einer kleinen Zeremonie im Freien erhalten: Landrat Rainer Guth, Gerda Gauer, Vorsitzende der Jury und „Job Aktiv“-Managerin, sowie Simone Rühl-Pfeiffer, Kreisverwaltung Donnersbergkreis, überreichten nun offiziell die Urkunde bei bestem Wetter. Übrigens: Bekanntester Schüler des Gymnasiums ist Musikstar Mark Forster www.markforster.de.

Inzwischen ziehen sich einige Gymnasien den Schuh der Berufsorientierung an und nutzen das Berufswahl-SIEGEL zur Weiterentwicklung: Von den insgesamt 1.646 SIEGEL-Schulen sind 478 allgemeinbildende Schulen mit Sekundarstufe II, darunter viele Gymnasien.

Zwei weitere Schulen im Kreis haben zudem die Rezertifizierung bestanden:
Die Integrierte Gesamtschule Eisenberg wurde für ihre Weiterentwicklung gewürdigt, wenn Praktika sehr gut reflektiert werden und der allgemeine Unterricht sich zunehmend auch mit der Berufswahl befasst; zudem wird das gesamte Kollegium in die Berufsorientierung einbezogen. Einen engen Austausch mit den Unternehmen in der Region pflegt auch die Albert-Schweitzer-Realschule plus in Winnweiler, die zudem auch mit anderen Schulen zusammenarbeitet: Die Schule ist stolz darauf, allen Schülerinnen und Schülern einen Praktikumsplatz zu vermitteln; zudem gibt es das Fach Praxis in der Schule, in dem die Praktika reflektiert werden, hob die Jury lobend hervor.

Kontakt: pressestelle@donnersberg.de

Jugendliche vermissen ökonomische Bildung in der Schule

  • 15. September 2021

Jugendliche wünschen sich mit großer Mehrheit mehr Informationen der Schule über wirtschaftliche Zusammenhänge, lautet das zentrale Ergebnis der Jugendstudie 2021 des Bankenverbandes. Mehr als drei Viertel halten deshalb die Einführung eines eigenen Unterrichtsfachs Wirtschaft für erforderlich.

Das hat einen guten Grund, wie die Studie zeigt: 30% der Befragten zwischen 14 und 24 Jahren geben an, in der Schule so gut wie nichts über Wirtschaft erfahren zu haben, 38% meinen, es war „nicht so viel“ und nur 30% halten es für „viel“. Es ist daher nicht erstaunlich, dass sich 76% einen höheren Stellenwert der ökonomischen Bildung in der Schule wünschen und 77% für ein eigenes Unterrichtsfach eintreten. 18% schließen sich dieser Forderung nicht an und 5% geben an, bereits ein solches Fach zu haben.

Insbesondere in Sachen Finanzbildung sehen sich die Jugendlichen unzureichend informiert. Die Befragung nach konkreten und gängigen Begriffen der Finanzwelt zeigte sogar eine Verschlechterung des Wissens gegenüber der letzten Befragung 2018.

Jugendliche haben insbesondere in der Corona-Pandemie den Eindruck gewonnen, nicht wahrgenommen und mit ihren Wünschen nicht gehört zu werden: Eine deutliche Mehrheit gibt an, spürbar unter den Auswirkungen des Lockdowns gelitten zu haben und sich im Stich gelassen zu fühlen. Trotzdem schauen junge Menschen prinzipiell positiv in die Zukunft: 83% sind zuversichtlich, 87% Prozent sind mit ihrem Leben eher zufrieden, auch wenn 36 % ihre Zukunftschancen durch die Pandemie etwas und 8 % sogar stark beeinträchtigt sehen.

Für eine bessere öko­nomische Bildung gibt es Abhilfe:
Das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT bietet Materia­lien und Koopera­tionen an.

Und seit einiger Zeit gibt es das Angebot eines Zukunftstags, bei dem Oberstufen­schülerinnen und -schüler über praktische Fragen wie Steuern, Finanzen, Versicherungen und Miete informiert werden.