Berufe in der Filmwelt – Digitale Angebote der Deutschen Kinemathek

  • 20. Januar 2021

Das Lernen zuhause bleibt in diesen Tagen, ja Wochen, ein Dauerthema. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Berufliche Orientierung, die schon im letzten Jahr auf die schulinternen Bestandteile und – jetzt noch stärker – auf digitale Elemente zurückgreifen muss. Auch außerschulische Besuche in Kultureinrichtungen wie Museen, in Theater, Oper und Konzert, selbst im Kino, sind zurzeit nicht möglich. Viele Kultureinrichtungen und Kunstschaffende haben sich deshalb einiges einfallen lassen, um digitale Angebote für Schulen zu machen. Das gilt ganz besonders für unseren Kooperationspartner beim Berufswahl-SIEGEL und der SmartFilmSafari: Die Deutsche Kinemathek.
www.deutsche-kinemathek.de/de/besuch/digitale-angebote

Natürlich bietet die Filmwelt auch interessante Berufe vor und hinter der Kamera! In diesem Video erklären zwei junge Filmschaffende, welche Berufe es beim Film gibt – ein Beitrag zur Berufsorientierung rund ums Filmen, gerade auch für Jüngere!
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Im Rahmen von Online-Führungen kann man die Ausstellungen in der Kinemathek besuchen oder hinter die Kulissen schauen. Auf Anfrage werden auch personalisierte virtuelle Führungen durch die Ausstellungen organisiert.

Für Kinder gibt es kurze Video-Anleitungen, die wunderbar zeigen, wie man ganz einfach Trickfilme selber macht.
www.deutsche-kinemathek.de/de/besuch/bildung-vermittlung

Für Lehrkräfte wird Unterrichtsmaterial zu verschiedenen Film-Themen angeboten.

Für Fragen rund um Bildung und Vermittlung ist Jurek Sehrt zuständig:
030 300903-622
jsehrt@deutsche-kinemathek.de

Studienkompass begleitet Studien- und Berufswahl – jetzt bewerben!

  • 14. Januar 2021

Homeschooling, eingeschränkter oder digitaler Unterricht – die aktuelle Situation führt bei Jugendlichen zu Unsicherheiten. Daneben noch Pläne für die Zeit nach dem Abitur schmieden? Genau in diesem Punkt bietet der Studienkompass Unterstützung! Mit digitalen Angeboten, Workshops und Coachings ermöglicht der Studienkompass gezielte Berufs- und Studienorientierung für junge Menschen aus Familien ohne akademische Erfahrung.

Bis zum 21. März 2021 können sich Jugendliche, die 2023 Abitur oder Fachabitur machen werden, an verschiedenen Standorten bundesweit für das Förderprogramm bewerben.

Mit der Förderung von Schülerinnen und Schülern aus nichtakademischen Familien leistet der Studienkompass einen wichtigen Beitrag für gute Chancen bei allen Jugendlichen am Übergang von der Schule an die Universität oder in die Ausbildung. Ziel ist es, die die Jugendlichen bei ihrer Entscheidung für einen individuell passenden Bildungsweg zu unterstützen. Die dreijährige Förderung beginnt zwei Jahre vor dem Abitur. Je nachdem, welchen Weg die Geförderten nach der Schulzeit einschlagen, werden sie im ersten Jahr des Studiums oder der Ausbildung weiterhin begleitet. Mit individuellen Hilfestellungen entdecken die jungen Menschen neue berufliche Möglichkeiten und lernen ihre eigenen Stärken besser kennen. Durch Workshops, digitale Veranstaltungen, individuelles Coaching und durch die Begleitung von ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren erhalten sie ein vielseitiges Unterstützungsangebot für den erfolgreichen Start in die persönliche Zukunft.

Rund 4.200 junge Menschen haben bundesweit bereits den Studienkompass erfolgreich durchlaufen oder nehmen aktuell teil.

Also: Jugendliche, die 2023 Abitur machen und deren Eltern nicht studiert haben, können sich bis zum 21. März 2021 über die Website www.studienkompass.de/bewerbung bewerben. In diesem Jahr werden Schülerinnen und Schüler aus folgenden Regionen aufgenommen: Augsburg, Berlin, Dresden, Frankfurt a. M., Friesland/Wilhelmshaven, Halle/Leipzig, Hamburg, Heilbronn, Kiel, Mannheim, Oberbergischer Kreis, Paderborn, Ruhrgebiet (Bochum, Duisburg, Essen) und Stuttgart.

Ein besonderes Zusatzangebot sind diesmal die Online-Infotermine am 26. Januar, 24. Februar und 4. März 2021 von 17:00 bis 17:45 Uhr unter www.studienkompass.de/online-infotermine.

Studienkompass ist eine Initiative der Accenture-Stiftung, Deutsche Bank Stiftung und Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw). Hauptförderer sind die aim – Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken, die aqtivator gGmbH und die Karl Schlecht Stiftung. Schirmherrin ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek.

Alle Informationen unter www.studienkompass.de

Berufliche Orientierung – Prozess der Identitätsfindung

  • 16. Dezember 2020

Was sind die Merkmale gelingender Beruflicher Orientierung? Wie lautet die „Glücksformel“?

So einfach lässt sich die Frage nicht stellen oder beantworten – denn die Berufliche Orientierung ist eine Lernaufgabe in einem letztlich lebenslangen Entwicklungsprozess, der unterschiedlichste Bereiche umfasst. Dies betonte Prof. Dr. Thorsten Bührmann, Medical School Hamburg und wissenschaftlicher Berater des Netzwerks Berufswahl-SIEGEL, in seinem Vortrag bei der SIEGEL-Veranstaltung für Bayern am 3. Dezember 2020.

Berufliche Orientierung ist in der Schule eine genuin pädagogische Aufgabe – eine individuelle Entwicklungsaufgabe. Junge Menschen sind dabei sich selbst zu positionieren – gegenüber der peer group, der Familie, in ihren eigenen Wertvorstellungen, in ihren Vorstellungen von der eigenen Zukunft, zu der auch die spätere Arbeit und Berufstätigkeit gehören werden. Es geht also um nicht weniger als die Entwicklung der personalen Identität – wer bin ich, was macht mich aus, was unterscheidet mich? – und die Entwicklung der sozialen Identität – was erwartet man von mir, was muss ich tun, was geht? Individuation einerseits und Integration andererseits sind keine punktuellen Ereignisse, sondern eben Prozesse über einen längeren Zeitraum hinweg, mit unterschiedlichen Phasen. Diese Phasen lassen sich allgemein kennzeichnen als Weg von der ersten Verunsicherung und Minimierung des Themas über erlebte Frustrationen bis hin zur schließlichen Anerkennung der Realität, dem Testen und Überprüfen der eigenen Ziele und Möglichkeiten.

Die Schule unterstützt diese Entwicklung vor allem durch handlungsorientierte Erfahrungsräume, durch Reflexions- und Orientierungsmöglichkeiten, durch individuelle Prozessbegleitung und durch Kompetenzförderung der Jugendlichen. Für die schulische Konzeption der Beruflichen Orientierung ergeben sich damit drei Themenkreise: 1) Der individuelle Entwicklungsprozess des Jugendlichen steht im Zentrum des Kreises, 2) Schule und Lehrkräfte verankern das Thema systematisch in Strukturen und Organisation, 3) Ergänzend kommt die Einbettung in außerschulische Netzwerke hinzu. Genau an diesen Themenkreisen entlang baut sich konsequenterweise der Kriterienkatalog für die Zertifizierung mit dem Berufswahl-SIEGEL auf. Damit bietet er auch jenseits der Zertifizierung ein hilfreiches Tool für die Qualitätssicherung und -verbesserung der Beruflichen Orientierung jeder weiterführenden Schule!

ELTERN INS BOOT HOLEN – Arbeitshilfe zur Elternarbeit

  • 9. Dezember 2020

Eltern haben großen Einfluss auf die Berufswahl ihrer Kinder.

Allerdings ist die Vielfalt beruflicher Möglichkeiten größer geworden und können Eltern die Arbeitsmarktchancen nicht immer einschätzen. Deshalb sind passende Angebote gefragt, um Mütter und Väter bei ihren Aufgaben im Orientierungs- und Entscheidungsprozess ihres Kindes zu unterstützen. Wirksame Berufliche Orientierung muss Eltern einbeziehen.

Die neu erschienene Publikation „Eltern ins Boot holen“ richtet sich an Lehrkräfte, Berater/innen der Agentur für Arbeit und anderer Organisationen sowie an Verantwortliche in Unternehmen u.a.m.

Die gemeinsam von SCHULEWIRTSCHAFT und Bundesagentur für Arbeit entwickelte Publikation zur Elternarbeit in der Beruflichen Orientierung wurde jetzt veröffentlicht. Sie enthält in Teil 1 Informationen zur Rolle der Eltern im Berufswahlprozess, in Teil 2 Checklisten für die konkrete Planung sowie in Teil 3 zahlreiche Praxisbeispiele mit Qualitätscheck.

Broschüre hier als PDF.