Bereit für die Zukunft?
Neue Publi­ka­tion des Stu­dien­kompass

  • 8. September 2020

Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt nicht nur einschneidend verändern, es werden auch ganz neue Kompetenzen gefragt sein. In einer Umfrage des „Studienkompass“ geben 85 Prozent der befragten Unternehmensentscheider an, dass in den nächsten 25 Jahren große Veränderungen auf die Arbeitswelt und die Berufseinsteiger zukommen werden. Über 90 Prozent der Eltern gehen davon aus, dass diese Veränderungen große Auswirkungen für die berufliche Zukunft ihrer Kinder haben werden. Allerdings können sich 76 Prozent von ihnen nicht wirklich vorstellen, welche Berufe es zukünftig geben wird. Gleichzeitig sehen sie sich aber als wichtigste Ansprechpartner für ihre Kinder bei der Studien- und Berufsorientierung. 57 Prozent der Eltern meinen, dass digitales Know-how zukünftig am Arbeitsmarkt besonders gefragt sein wird – und damit liegen sie sicherlich richtig. 41 Prozent der befragten Unternehmen sehen digitale Kompetenzen als eine der zentralen, ja wichtigsten Fähigkeiten zukünftiger Beschäftigter an. Aber auch Kreativität, Team- und Kommunikationsfähigkeit sind stark gefragt, ebenso die Kompetenz, gut mit Unsicherheiten umzugehen und eigenverantwortlich zu handeln.

Welche Kompetenzen müssen also bei Jugendlichen in der Schule und Beruflichen Orientierung gestärkt werden, um sie fit für die Zukunft zu machen? Der Studienkompass hat hierfür gemeinsam mit seinen Partnern und einem breiten Netzwerk neue Formate und Angebote entwickelt. In der neuen Publikation „Bereit für morgen! Chancengerechtigkeit schaffen, Zukunftskompetenzen stärken!“ finden sich neben der Umfrage auch Einblicke von Studienkompass-Alumni in ihre bisherigen Stationen; ausgewählte Expertinnen und Experten skizzieren zudem zentrale Bausteine für die Unterstützung von Jugendlichen.

Der Studienkompass unterstützt junge Menschen, die als erste aus ihrer Familie ein Studium aufnehmen, und fördert damit Chancengerechtigkeit.

Das große Länder-Quiz

  • 31. August 2020

Welches Bundesland ist dargestellt?

Das Berufswahl-SIEGEL gibt es in allen Bundesländern, wenn auch noch nicht flächendeckend in sämtlichen Regionen. Maskottchen SIEGMUND ist fast überall unterwegs – erkennen Sie das Land? Manches ist unverkennbar, manches nicht ganz so eindeutig.

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Nieder­sachsen

Nordrhein Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

Spannende Aus­bildungs­berufe:
Alle Infos und Plätze online!

  • 25. August 2020

Baustoff-, Steine-und-Erden-Industrie

Die Berufsbilder in der Baustoff-, Steine-und-Erden-Industrie sind vielseitiger als man denkt … Auf der Seite https://www.baudeinezukunft.de/ gibt es Informationen zu den diversen Berufsausbildungen in der Steine-Erden-Industrie – vom Verfahrensmechaniker*in, Mechatroniker*in und Baustoffprüfer*in bis zum Büro- und Industriekaufmann. Einen ersten Einblick gibt es auch auf YouTube.

Bauwirtschaft

Mit ihrer Kampagne www.bau-dein-ding.de zeigt die Bauwirtschaft, wie vielfältig und modern ihre Berufe sind. In Videoclips erklären Auszubildende ihre Berufe und was ihnen daran gefällt. Außerdem gibt es die Möglichkeit, direkt nach freien Ausbildungsstellen in der eigenen Region zu suchen.

Chemische Industrie

Ob Zahnpasta am Morgen, extraflache Handy-Displays oder energiesparende Autoreifen: Chemie begleitet uns überall im Alltag. Über 50 Ausbildungsberufe bietet die chemische Industrie an. Die ganze Bandbreite zeigt die bekannte YouTuberin Mai https://www.elementare-vielfalt.de/ausbildung.html. Hier kann man Hilfe für die Wahl des passenden Berufs und auch freie Ausbildungsstellen finden: www.ausbildung-finden.de. Einblicke in die Arbeitswelt mit Azubis, Ausbildern und Fachleuten gibt es auf dem Ausbildungs-Blog www.chemie-azubi.de.

Druck- und Medienwirtschaft

Die Druck- und Medienwirtschaft in Deutschland ist voll modern und digitalisiert. Deshalb sind die Berufe ein Mix aus High-Tech und Handwerksarbeit. Daten verarbeiten, Layouts erstellen, Materialien prüfen und hochleistungsfähige Maschinen steuern – wie genau das in den Ausbildungsberufen der Branche aussieht zeigt die Seite  http://www.druckindustrie.de/.

Energie- und Wasserwirtschaft

Warm duschen, bedenkenlos Trinkwasser genießen und jederzeit Strom, um das Smartphone zu laden – dafür sorgt die Energie- und Wasserwirtschaft. Über die vielfältigen Ausbildungsberufe von Bauwesen und Vermessung über IT, Elektrotechnik, Maschinenbau, Labor, Natur und Umwelt bis zu Wirtschaft und Verwaltung informiert die Branche unter https://www.berufswelten-energie-wasser.de/ausbildung/. Da gibt es auch praktische Tipps und Infos sowie eine bundesweite Ausbildungsplatzbörse.

Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau

Bäume und Sträucher pflanzen, Wege und Terrassen bauen, Maschinen- und Teamarbeit leisten: Das gehört zum Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau. Was den grünen Beruf „Grün“ sonst noch ausmacht, zeigt die Seite https://www.landschaftsgaertner.com/  Außerdem lassen sich hier Ausbildungsbetriebe und offene Stellen finden, Bewerbungstipps gibt es auch.

Maschinen- und Anlagenbau

Von A wie Antriebstechnik über H wie Holzbearbeitungsmaschine, L wie Landtechnik oder R wie Robotik bis hin zu W wie Wasserkraft oder Windenergie: Maschinenbau bewegt die Welt. Es gibt kleine Maschinen, die Fensterrollläden steuern, und riesige wie z.B. Tunnelbohrmaschinen. Welche technischen Ausbildungsberufe es hier gibt und welche Chancen sie bieten, zeigt die Seite https://talentmaschine.de/home des Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA). Was man mit Technik alles anstellen kann, zeigt auch der YouTube-Kanal der Talentmaschine.

Metall-und Elektroindustrie

Die Metall- und Elektroindustrie ist eine Schlüsselbranche in Deutschland, mit rund 40 Berufen. Auf der Seite https://www.me-vermitteln.de/ gibt es Infos zu allen Ausbildungsberufen der Branche, auch mit Videos, in denen Auszubildende ihre Berufe vorstellen. Freie Ausbildungsstellen oder Praktikumsplätze können nach Wunschberuf oder Postleitzahl gefunden werden.

Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitende Industrie

Eine „packende“ Industrie erleben die Beschäftigten der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie. Auf https://karriere-papier-verpackung.de gibt es Infos zu den 15 Ausbildungsberufen der Branche, eine Übersicht über die Unternehmen und die Möglichkeit, sich direkt online oder über YouTube) zu bewerben.

Schuhe- und Lederwarenindustrie

Du interessierst dich für Schuhe, Taschen und Co.? Dann ist eine Ausbildung in der Schuh- und Lederwarenindustrie richtig. Neben Ausbildungen in kaufmännischen und IT-Berufen bieten die technischen Berufe zur Fachkraft für Lederverarbeitung, zum/zur Schuhfertiger-/in oder zum/zur Sattler/-in Fachrichtung Feintäschnerei zahlreiche Karrieremöglichkeiten. Alle Infos sind hier: https://www.hdsl.eu/Aus-und-Weiterbildung

Textil- und Bekleidungsindustrie

Die Textil- und Bekleidungsindustrie zeigt auf ihrer Seite https://www.go-textile.de/  die breite Vielfalt dieser Branche. Neben spezifischen Ausbildungsberufen in Textil, Bekleidung, Schuh- und Lederwaren bietet die Branche auch Ausbildungen in kaufmännischen, technischen und IT-Berufen. Alle Berufe und Karrieremöglichkeiten werden ausführlich beschrieben und Betriebe über eine interaktive Karte gefunden werden.

Lehrerbildung verbessern:
Neun For­de­run­gen der Arbeitgeber

  • 19. August 2020

Gute Schulen und Lehrkräfte sind für den Wirtschaftsstandort Deutschland entscheidend, denn sie vermitteln den kommenden Generationen die notwendigen Kompetenzen und Inhalte. Lehrerinnen und Lehrer brauchen dafür eine hochwertige Aus- und Fortbildung. Allerdings sehen sich angehende Lehrkräfte auf die Anforderungen des Schulalltags oft nicht wirklich vorbereitet. Auch die letzten Krisen-Monate haben dringenden Fortbildungsbedarf insbesondere für die Digitalisierung des Lehrens und Lernens verdeutlicht.

Die Arbeitgeberverbände haben nun mit einem neuen Positionspapier Handlungsbedarf und Lösungsansätze dargestellt: In der Positionierung “Lehrerbildung verbessern! Neun Forderungen der Arbeitgeber” erläutert die BDA die folgenden neun Handlungsschwerpunkte und unterlegt sie mit To-Dos für alle Beteiligten:

  1. Lehrermangel vermeiden
  2. Rahmenbedingungen nachbessern
  3. Lernergebnisse verbessern
  4. Digitales Lernen möglich machen
  5. Theorie und Praxis verbinden
  6. Flexibilität und Durchlässigkeit zwischen Fach- und Lehramtsstudium erhöhen
  7. Seiten- und Quereinstieg von Berufspraktikerinnen und -praktikern begleiten
  8. Lehrerbildung wertschätzen
  9. Fortbildung als Teil der Schulentwicklung konzipieren

Die BDA-Positionierung steht online zur Verfügung.