Bundesagentur für Arbeit: Check-U – jetzt mit Praxisleitfaden für Lehrkräfte

  • 25. November 2020

Welche Ausbildung, welches Studium passt zu mir? – vielen jungen Menschen fällt diese Entscheidung nicht leicht.

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Check-U (www.check-u.de), das Erkundungstool für Berufliche Orientierung der Bundesagentur für Arbeit, unterstützt Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse bei dieser wichtigen Frage. Es kann auch sehr gut im Berufsorientierungsunterricht eingesetzt werden.

Der frei zugängliche, kostenlose und psychologisch fundierte Test Check-U regt zur Auseinandersetzung mit den eigenen Fähigkeiten, sozialen Kompetenzen, fachlichen Interessen und beruflichen Vorlieben an. Als Ergebnis erhalten die Jugendlichen eine Übersicht über Ausbildungsberufe und Studienfelder, mit denen sie sich näher beschäftigen sollten. Die erweiterte Ergebnisliste gleicht alle Ausbildungsberufe und Studienfelder mit dem persönlichen Stärkenprofil ab. Die Auswertung ist eine erste Basis für ein persönliches Gespräch mit der Berufsberatung der Agenturen für Arbeit.

Der neue Praxisleitfaden unterstützt Lehrkräfte beim erfolgreichen Einsatz von Check-U im Unterricht. Im Heft enthalten sind Unterrichtsideen für die Arbeit mit Check-U, Erfahrungsberichte und Expertentipps. Der Praxisleitfaden Check-U steht als PDF und als Print-Version bereit. Einzelne Exemplare können beim Bestellservice der Bundesagentur für Arbeit kostenfrei angefordert werden, telefonisch unter 0911 12031015 oder per E-Mail an bestellung@ba-bestellservice.de.

Ergänzend stehen für Schülerinnen und Schüler Arbeitsblätter zum kostenfreien Download bereit.

Achtung: Das Tool Check-U ersetzt seit September 2020 das „BERUFE-Universum“ von planet-beruf.de.

Ausbildungsmessen digital organisieren – mit Checklisten!

  • 18. November 2020

Ausbildungsmessen sind für viele Schulen ein Bestandteil der Beruflichen Orientierung. Eine Ausbildungsmesse bietet für junge Menschen die Chance, Ausbildungsberufe und Berufsfelder kennenzulernen, mit Ausbildern und auch Auszubildenden zu sprechen, Informationen aus erster Hand zu bekommen und ihre Fragen stellen zu können.

Neben den großen regionalen Azubi- und Studientagen organisieren die Schulen häufig selbst solche Ausbildungsmessen, indem sie die regionalen Betriebe einladen, sich und ihre Ausbildungsberufe zu präsentieren – meistens in der Schule oder auch an anderen Veranstaltungsorten.

Wie lässt sich eine solche Messe aber unter den aktuellen Pandemiebedingungen organisieren? Was braucht es, damit ein direkter Dialog der Schülerinnen und Schüler mit den Ausbildenden des Unternehmens oder auch den Auszubildenden gelingt? Die Jugendlichen sollten auch jetzt Einblicke in Berufsfelder oder Ausbildungsberufe erhalten! Umgekehrt brauchen Unternehmen den Kontakt, um heute die Fachkräfte von morgen kennenzulernen.

Digitale oder virtuelle Ausbildungsmessen können in dieser Lage eine sehr gute Alternative sein, sie müssen aber gut vorbereitet werden. Erst dann erreichen sie das Ziel, junge Menschen beim Übergang von der Schule ins Berufsleben zu unterstützen. Dafür gibt es nun Checklisten mit Gelingensfaktoren für die erfolgreiche Durchführung einer digitalen Berufsorientierungsmesse. SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg hat sie gemeinsam mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung und dem Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft erarbeitet.

 > Zu den Checklisten

Die Pandemie geht weiter – das Berufswahl-SIEGEL auch?!

  • 11. November 2020

Nach wie vor ist es Schulen nicht im gewohnten Maße möglich, die Berufliche Orientierung umzusetzen. Praktika im Betrieb sind schwierig oder nur virtuell möglich, die Berufsberatung der Arbeitsagenturen vor Ort fehlt in den Schulen. Damit ist es auch schwierig, auf die gute Praxis hinzuweisen, wenn die Jury des Berufswahl-SIEGELs in die Schule kommt – wenn sie denn überhaupt kommen darf.

Was heißt die Pandemie für die Zertifizierung?
Wie stellen sich die SIEGEL-Regionen auf 2021 ein?  

Das Berufswahl-SIEGEL in Baden-Württemberg plant, die sich bewerbenden Schulen ab Februar 2021 mit den Jurys zu besuchen. Dafür wurden eigene Hygienekonzepte für Juroren und Auditbeteiligte zusammengestellt. Sollte es doch nicht möglich sein, wird überlegt, die Audits digital per Videokonferenz durchzuführen – dieser Plan B ist aber noch am Anfang.

Das Interesse der Schulen ist groß: Für den Durchgang 2020/2021 liegen schon jetzt 130 Anmeldungen vor – knapp doppelt so viele wie im Vorjahr! Es gibt einen richtigen “Run” auf das SIEGEL.

Die Juroren werden geschult, darauf zu achten, dass die Schulen im vergangenen Jahr praktisch keine der geplanten Maßnahmen durchführen konnten. Wenn die Aktionen zur Beruflichen Orientierung nachweisbar festgelegt waren, sollen sie von den Juroren positiv gewertet werden. Diejenigen Schulen, die bis jetzt ihre Bewerbung ausgefüllt haben, geben trotz der Schulschließung interessante Maßnahmen an! Auch das Krisenmanagement in der Beruflichen Orientierung zu sehen, wird spannend sein.

Das Berufswahl-SIEGEL in Bayern plant nach aktuellem Stand, die Audits vor Ort stattfinden zu lassen. Auch die Jurysitzungen sollten vor Ort durchgeführt werden. Im Januar 2021 findet die Schulung der Jury digital statt, im Februar 2021 tagen die 10 Jurysitzungen für den ersten Durchgang (Auswahl der zu besuchenden Schulen), möglichst vor Ort, von März bis April 2021 folgen die Audits an den Schulen, möglichst vor Ort, und im Sommer findet die Verleihungsfeier statt, ebenfalls möglichst vor Ort. 2020 hatte Bayern fast komplett auf digitale Audits umgestellt – daher ist Bayern auf jeden Fall gut vorbereitet, wenn es 2021 wieder auf digital umstellen müsste. Das hängt der Entwicklung des Infektionsgeschehens ab.

Das Berufswahl-SIEGEL in Berlin hat folgendes Verfahren angedacht:

  1. Die Schulen, bei denen eine Re-Zertifizierung ansteht, erhalten eine Verlängerung für ein Jahr – in der Hoffnung, dass dann die Situation besser geworden ist.
  2. Die Schulen, die sich für die Zertifizierung angemeldet haben, werden gefragt, ob sie diese für dieses Schuljahr wünschen. Dabei sollen die Audits – wenn möglich – vor Ort stattfinden. Falls dies nicht möglich ist, gibt es einen Plan B für ein virtuelles Audit.
  3. Die Jury- und Auditteams werden darauf hingewiesen, dass die Prüfung rückwirkend erfolgen soll – also für das Jahr, in dem noch alles „normal“ lief.

Beim Berufswahl-SIEGEL in Bremen steht im Schuljahr 2020/21 voraussichtlich nur eine Bewerbung zur Erst-Zertifizierung an; sie soll so behandelt werden wie die Schulen der letzten Jahre. Dass keine Berufliche Orientierung an den Schulen stattfinde, ist nicht zu beobachten. Die Schülerabgängerinnen und -abgänger nach den 10. Klassen bzw. nach den 12./13. Klassen brauchen einen passenden Weg für „danach“ und die Lehrkräfte an den engagierten Schulen sind genauso sorgsam und erfinderisch wie immer, ihnen dabei zu helfen. Allerdings werden andere Formen gefunden, die weniger spektakulär wirken – weniger Messen, weniger Kontakte zwischen Unternehmen und Schüler/innen direkt in Präsenz, aber Nutzung der virtuellen Möglichkeiten etwa über die Lernplattform Itslearning des Landes mit eigenen Kursen, Angeboten und Videokonferenzen zur Beruflichen Orientierung.

Das Berufswahl-SIEGEL in Hamburg geht davon aus, dass den potenziellen Bewerberschulen – hauptsächlich für die Rezertifizierung – nur bedingt gelingen werde, ein tragfähiges Konzept zu erstellen, insofern die Pandemie einen erheblichen Mehraufwand im alltäglichen Unterrichtsgeschehen erfordert und Kräfte absorbiert. Trotzdem kann es gut sein, dass Schulen ihr Konzept schon länger bearbeitet haben und dieses schon bereitliegt für eine eventuelle Bewerbung. Die Frist beginnt in Hamburg im Januar 2021.

Die Jury hat im Juni 2020 beschlossen, die Audits für das Berufswahl-SIEGEL (Gütesiegel BSO Hessen) auf das 4. Quartal zu verschieben. In Absprache mit der jeweiligen Schule sind Abweichungen im festgelegten Ablaufplan der Audits möglich. Ebenso können die Schulen ihre geplanten Maßnahmen von März bis Sommerferien 2020 wie z.B. die Kompetenzfeststellungen und Praktika, die corona-bedingt nicht stattfinden konnten, anhand ihres Terminkalenders für das Schuljahr 2019/20 nachweisen. Selbstverständlich werden alle Audits unter Hygienevorschriften durchgeführt. Das Hessische Kultusministerium ermöglicht es den Schulen, die Kompetenzfeststellungen, die in den 7. Jahrgängen 2019/20 durchgeführt werden sollten, im Jahrgang 8 des Schuljahrs 2020/21 durchzuführen. Schulen dürfen zudem die Betriebspraktika, Werkstatt-Tage und sonstige Berufsorientierungsmaßnahmen im Schuljahr 2020/21 durch alternative Formen ersetzen, in Absprache mit den Partnern aus der Wirtschaft. Positiv: Trotz Corona-Pandemie haben sich viele Schulen zu einer Erst- oder Rezertifizierung für das Zertifizierungsjahr 2020/21 angemeldet. Dennoch ist sich die Jury sehr bewusst, dass auch dieses Verfahren unter den Auswirkungen von Corona stehen wird; die Beschlüsse für 2019/20 könnten dann auch für das nächste Jahr gelten.

Bergisches Land
Das Berufswahl-SIEGEL in der Region Bergisches Land hat wie üblich die Zertifizierungsrunde 2020/2021 für die Erstzertifizierung und für die anstehenden Re-Zertifizierungen eingeleitet. Dabei wurde aber darauf hingewiesen, dass die Einschränkungen durch die Pandemie im letzten wie in diesem Schuljahr bei der Bewertung natürlich berücksichtigt werden.

Düsseldorf
Das Berufswahl-SIEGEL in der Region Düsseldorf plant die Zertifizierungen im kommenden Jahr digital durchzuführen.

Kreis Euskirchen
Im Kreis Euskirchen gibt es Interesse von Schulen an einer Bewerbung um das SIEGEL. Ein Workshop mit den Schulen hat vor den Herbstferien stattgefunden. Der Eindruck, dass die Berufsorientierung ruhe, kann nicht bestätigt werden.

Oberbergischer Kreis
Nach Abstimmung mit allen am Beteiligten hat die SIEGEL-Region Oberbergischer Kreis beschlossen, die diesjährige Runde des Berufswahl-SIEGELs auszusetzen. Die Jurymitglieder sind durch die Betriebe und Institutionen, in denen sie beschäftigt sind, angehalten, die Außenkontakte möglichst zu reduzieren. Für die Bewerberschulen aus dem Schuljahr 2019/2020 wird ein Audit terminiert, allerdings möglichst erst ab Mai 2021, um der aktuellen Pandemiesituation gerecht zu werden.

Rhein-Kreis Neuss
In der Berufswahl-SIEGEL Region Rhein-Kreis Neuss wird die Ausschreibung im 2-Jahres-Rhythmus ausgerichtet. Die aktuelle Bewerbungsrunde, geplanter Start im Herbst 2020, wurde nun aufgrund der Pandemie ausgesetzt. Es wurde in Aussicht gestellt, die Bewerbungsrunde im Jahr 2021 nachzuholen. Den Schulen, die in diesem Jahr zur Re-Zertifizierung anstanden, wurde das Siegel für ein weiteres Jahr zuerkannt.

Siegen-Wittgenstein-Olpe
In der SIEGEL-Region Siegen-Wittgenstein-Olpe wurde noch keine Entscheidung getroffen. Es wird zwar in diesem Jahr vermutlich nicht viel an Beruflicher Orientierung stattgefunden haben können, allerdings geht es beim SIEGEL nicht alleine um die zurückliegenden 12 Monate, sondern um eine nachhaltige Gesamtkonzeption, um Systematik und einen „roten Faden“ von der Klasse 5 bis 12/13 quer durch alle Fächer. Dies verschwindet nicht einfach durch Corona. Jedoch wird eine Schule ihr Berufsorientierungskonzept sicherlich anpassen müssen, zumal Corona auch 2021 noch „irgendwie“ da sein wird. Zudem haben Schulen durch Hygienekonzepte, klassenweise Quarantäne usw. so viel anderes zu organisieren, dass das Berufswahl- SIEGEL in der Priorität voraussichtlich nach hinten rutschen könnte.

Soest-Hochsauerlandkreis
In der SIEGEL-Region Soest-Hochsauerlandkreis ist die Entscheidung zur Runde 2021 noch nicht gefallen. Favorisiert wird derzeit – mit Blick auf die Pandemiesituation – die aus dem Frühjahr 2020 ausstehenden Audits im 2. Halbjahr des laufenden Schuljahres zumindest in digitaler Form durchzuführen, um die damals ausgesetzte Runde zu Ende zu bringen. Der Start in die Bewerbungsrunde 2021 kann zumindest nicht wie geplant stattfinden. Die Entscheidung über weiteren Verlauf fällt erst noch.

Stadt Köln
Die Umsetzung der Beruflichen Orientierung in NRW bzw. in der Region der Stadt Köln gestaltet sich angesichts der derzeitigen Lage schwierig. Zudem kommt erschwerend hinzu, dass sich die Pandemie-Lage wöchentlich bzw. täglich verschärft und nicht absehbar ist, wie es weitergeht. Der eigentliche Berufswahl-SIEGEL-Prozess ist aber insoweit unabhängig, als es bei der Begutachtung der Beruflichen Orientierung an den Schulen vor allem um die grundsätzlichen Konzepte und Umsetzungen der letzten Jahre geht. Hierbei ist selbstverständlich zu beachten, dass im letzten und in diesem Schuljahr nur bedingt Angebote durchgeführt werden konnten. Für eine Informationsveranstaltung zum Berufswahl-SIEGEL gab es Interesse von Schulen. Für die Begutachtung vor Ort im nächsten Jahr könnten digitale Audits eine Lösung sein.

Stadt Leverkusen
Das Berufswahl-SIEGEL in Leverkusen plant, dass für die Schulen, die für 2020 einen Zertifizierungsantrag gestellt haben und coronabedingt nicht geprüft werden konnten, die Bearbeitung im Herbst abgeschlossen wird. Für das Jahr 2021 werden die Schulen, für die eine Rezertifizierung ansteht und die das machen wollen, angenommen und bearbeitet.

Westfälisches Ruhrgebiet
Die SIEGEL Region Westfälisches Ruhrgebiet will 2020 und 2021 so planen:

  • Die aktuelle SIEGEL-Runde (geplante SIEGEL-Vergabe war Juni 2020) wird – hoffentlich – noch im Herbst mit den Audits beendet werden. Die Schulen dieser Runde erhalten das SIEGEL dann um ein Jahr verlängert (anstatt 2020-2022 dann 2020-2023).
  • Das neue Verfahren, für das eigentlich der Bewerbungsbeginn im September geplant war, wird für ein Jahr ausgesetzt und startet erst wieder im September 2021 mit einem SIEGEL-Verfahren. Alle folgenden SIEGEL-Runden verschieben sich dadurch um ein Jahr. Die Schulen, die das SIEGEL dann wieder erhalten, bekommen es jeweils rückwirkend für das ausgesetzte Jahr, damit für die Schulen keine Lücken in den Anschlusszertifizierungen entstehen.
  • Das ausgesetzte Jahr wird genutzt, um mit der Jury einige strategische Fragestellungen anzugehen wie z. B. die Zertifizierung von Berufsschulen, der Kriterienkatalog für 4. und höhere Anschlusszertifizierungen usw.). Hierzu wird im Frühjahr 2021 ein Workshop mit der Jury durchgeführt.

Donnersbergkreis
In der SIEGEL-Region Donnersbergkreis konnten 2020 alle Zertifizierungen noch planmäßig durchgeführt werden. Für das nächste Jahr müssen Alternativen gefunden werden.

Südpfalz
Pandemiebedingt pausiert das Berufswahl-SIEGEL in der Region Südpfalz aktuell. Etliche Jurymitglieder sind aufgrund der aktuellen Situation mit anderen Themen beschäftigt und es ist nahezu unmöglich während der Pandemie neue Schritte zu gehen. Hinzu kommt, dass auch die Schulen aktuell vor allem mit der Aufrechterhaltung des Basisunterrichts beschäftigt sind.

Im Saarland sind die Audits für das Berufswahl-SIEGEL bis auf weiteres abgesagt. Bewerbungen im laufenden Verfahren behalten ihre Gültigkeit. Zudem haben die Arbeitsagenturen ihre Auditoren aus den Jurys herausgenommen, teisl aus Gesundheitsschutz-, aber auch aus Kapazitätsgründen. Nun ist das Ziel ein “corona-fähiges” Konzept zu erarbeiten. Virtuelle Audits stehen im Raum, aber ohne Beteiligung der Arbeitsagenturen fehlt der dritte Partner im Auditoren-Team. An einer Lösung wird gearbeitet!

In Sachsen-Anhalt haben im Schuljahr 2020/2021 das SIEGEL-Verfahren ganz normal gestartet:

  • Die Ausschreibung erfolgte Mitte September 2020.
  • Die Bewerbungsfrist für die Schulen endet am 03.12.2020.
  • Die Audits sind von Februar bis April 2021 geplant.
  • Die Festveranstaltung zur Verleihung der SIEGEL soll am 01.07.2021 stattfinden.

Wie viele Schulen sich um eine Erstzertifizierung bewerben werden, wird sich erst mit dem Beerbungsschluss am 3. Dezember.2020 zeigen. Möglicherweise sind die Schulen aufgrund der Corona-Lage mit „anderen Problemen“ okkupiert. Bei den anstehenden Rezertifizierungen werden sich neun von zehn in Frage kommenden Schulen beteiligen.

Im September und Oktober 2020 konnten die Audits nachgeholt werden, die wegen Corona im März/April 2020 nicht stattfinden konnten. Es hat letztlich alles sehr gut geklappt! Einige  paar Abstriche muss man sicher machen, weil die jetzigen Abgangsklassen im letzten halben Jahr kaum Berufsorientierung erleben konnten. Dennoch wird eine – angehende – SIEGEL-Schule die Hauptschwerpunkte im Kriterienkatalog sicherlich beantworten können, nämlich nach der strukturellen Verankerung der Beruflichen Orientierung in der Schule, der Begleitung und Förderung der Jugendlichen in diesem Prozess und nach den Kooperationen und Netzwerken.

In Schleswig-Holstein gab es Informationsveranstaltungen, bei denen 7 Schulen über die Erstzertifizierung und 12 von 14 Schulen über die Rezertifizierung informiert wurden. Daher wird sicherlich auch eine angemessene Anzahl an Bewerbungen eingehen. Auf die aktuelle Situation sind die Veranstaltungen ebenfalls eingegangen – dabei wurde insbesondere nach Alternativen zum Audit gefragt. Bei den Bewerbungen werden die Angebote im Regelbetrieb erwartet. Auf den Umgang mit der aktuellen Situation sollen die Audits im Gespräch näher eingehen. Sollten Praktika nicht umgesetzt werden, werden Angebote im Themenfeld Entrepreneurship Education empfohlen. Schleswig-Holstein entwickelt hierzu derzeit ein Landeskonzept.

Technikbildung – jetzt mitmachen beim BarCamp von SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland

  • 4. November 2020

Technikbildung gehört zur Allgemeinbildung und damit in den Schulunterricht. Aber wie sieht guter Technikunterricht aus? Auf welche Weise können Kooperationspartner wie z.B. Unternehmen die Schulen dabei unterstützen? Wie werden Technik-Lehrkräfte aus- und weitergebildet? Wie sollte die Schulverwaltung und -politik Technikbildung fördern?

Um diese und weitere Fragen rund um das Thema Technikbildung in der Schule dreht es sich beim bundesweiten virtuellen BarCamp von

VDMA, SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland und Deutsche Gesellschaft für Technikbildung
am 17. und 18. November 2020, jeweils 14:00–18:00 Uhr,
ausschließlich online.

Eingeladen sind Lehrkräfte, Schüler/innen, Verantwortliche in Unternehmen sowie Vertreter/innen aus Politik, Schulverwaltung und Verbänden.

BarCamp – Was ist das?
Ein BarCamp beginnt mit einem leeren Stundenplan: Themen werden von den Teilnehmenden selbst eingebracht und gemeinsam bearbeitet. Das Besondere dabei: Designierte Sprecher/innen gibt es nicht. Die Rollen wechseln ständig und fast unbemerkt – Mal ist man Lehrender, mal Lernender, der offene Austausch steht im Vordergrund.

Wie kann ich mitmachen?
Das BarCamp wird in viele parallele Sessions unterteilt, die jeweils 40 Minuten dauern. Eine Session kann ein Workshop sein, eine offene Diskussion, ein Vortrag, eine Aufforderung zum Erfahrungsaustausch oder eine Fragestellung.

Damit das Barcamp gelingt, werden Sie und Ihre Themen gebraucht. Bringen Sie sich ein, tragen Sie ein Thema und eine kurze Erklärung in den Sessionsplan ein.

 

Ansprechpartner:

Stefan Grötzschel
VDMA Bildung
Lyoner Straße 18
60528 Frankfurt am Main
069 6603-1343

stefan.groetzschel@vdma.org

Mehr über das Format erfahren Sie hier:
Erklärvideo BarCamp

Mehr Infos hier als:
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