Unser SIEGEL-Blog

Erste bundesweite SIEGEL-Evaluation in den Startlöchern – Wie sehen Sie das SIEGEL?

  • 23. November 2018

Wie nehmen Schulen das SIEGEL wahr? Warum bewerben sich Schulen für das SIEGEL? Welche Wirkung hat das SIEGEL? Wie lässt sich das SIEGEL weiterentwickeln? Diese und andere Themen stehen im Mittelpunkt der ersten bundesweiten SIEGEL-Evaluation.

Für die Evaluation wurde ein Online-Fragebogen von Prof. Dr. Julia Schütz und ihrem Team an der FernUniversität in Hagen entwickelt. Unterstützt wird das Vorhaben von Prof. Dr. Thorsten Bührmann (MSH Medical School Hamburg), der bereits seit vielen Jahren für die wissenschaftliche Begleitung des Berufswahl-SIEGELs auf Bundesebene zuständig ist.

Die Evaluation  geschieht in Interviewform:

  • Wer wird befragt?
    Berufs- und Studienwahlkoordinator/innen und (stellvertretende) Schulleitungen von Schulen, die bereits mit dem SIEGEL zertifiziert sind, deren Zertifizierung ausgelaufen ist oder  die noch nie mit dem SIEGEL zertifiziert waren.
  • Wie erfolgt die Evaluation? 
    10–15-minütige Online-Befragung
  • Wie ist der Fragebogen entstanden?
    Im Vorfeld haben zahlreiche Interviews mit einzelnen Schulvertreter*innen stattgefunden, es wurden vorliegende regionale Evaluationen ausgewertet und intensive Diskussionen mit den regionalen SIEGEL-Trägern geführt. Hierdurch konnten wir zentrale Themen bestimmen, die sowohl für die Schulen als auch die SIEGEL-Verantwortlichen besonders relevant sind. Die besondere Herausforderung bestand  dann darin, in einem zentralen Fragebogen alle regionalen Besonderheiten angemessen zu berücksichtigen.
  • Wie kann ich mitmachen?
    Die Befragung startet im Herbst. Die Schulen werden über Ihre regionalen SIEGEL-Ansprechpartner infor
    miert

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

Ökonomische Bildung – das Leitbild von SCHULEWIRTSCHAFT

  • 20. November 2018

Keine Ahnung von Steuer, Miete, Rente? Wie tickt die Wirtschaft und was heißt das für mich? So und ähnlich fragen Jugendliche besorgt und finden in der Schule oft zu wenig Antworten. SCHULEWIRTSCHAFT engagiert sich für mehr ökonomische Bildung. Was SCHULEWIRTSCHAFT darunter versteht und was es anbietet, zeigt das Leitbild “Ökonomische Bildung – praxisnah, fundiert, zeitgemäß” – jetzt neu erschienen!

Unserer Überzeugung nach brauchen junge Menschen eine fundierte ökonomische Bildung, um sich in der Wirtschafts- und Arbeitswelt orientieren, urteilen und mitgestalten zu können. Ziel der ökonomischen Bildung ist es, dass sie mit Sachkenntnis und Urteilskraft, verantwortungsbewusst und souverän eigene Entscheidungen treffen. Praxiserfahrungen wie im Schülerbetriebspraktikum sind nur möglich vor Ort im Betrieb. Wirtschaftsnähe heißt für uns Praxisnähe. Die Berufliche Orientierung wird durch die ökonomische Bildung in einen größeren Kontext eingeordnet. Ökonomische Bildung in Deutschland soll zudem das Modell der Sozialen Marktwirtschaftvermitteln und dabei nicht zuletzt die Bedeutung der Betriebe verdeutlichen. In diesem Sinneverstehen wir die Angebote unseres Netzwerks an Lehrerfortbildungen, unterstützenden Materialien und den JUNIOR-Schülerfirmen.

Was wir wollen und was wir anbieten, zeigt unser Leitbild “Ökonomische Bildung – praxisnah, fundiert, zeitgemäß”.

Hier können Sie das Leitbild herunterladen.

Arbeitgeberpräsident Kramer für mehr praktische Berufsorientierung beim Besuch einer SIEGEL-Schule in Düsseldorf

  • 15. November 2018

Fotos: unternehmer nrw

Das Max-Planck-Gymnasium in Düsseldorf-Stockum ist stolz auf das Berufswahl-SIEGEL. “Die Chancen auf dem Ausbildungsmarkt sind so gut wie lange nicht mehr”, betonte Schulleiterin Corinna Lowin. SIEGEL-Schirmherr Ingo Kramer unterstrich, an anderen Schulformen finde eine Berufsorientierung auch in Richtung auf praktische Berufe statt, aber kaum am Gymnasium. Das sei falsch, denn an den Hochschulen brechen 30% ihr Studium wieder ab, im MINT-Bereich sogar bis zu 50%. Es dürfe daher nicht nur in Richtung Studium informiert werden, sondern seien alternative Wege vor oder nach dem Abitur aufzuzeigen, die gute Perspektiven bieten. Das bekräftigte auch Christiane Schönefeld, Chefin der Arbeitsagentur in Nordrhein-Westfalen, die beim Besuch dabei war.

Vom systematisch aufgebauten Curriculum für die Berufliche Orientierung war Kramer beeindruckt. Die Schülerinnen und Schüler stellten selbst ihre Praxiserfahrungen in Betrieben vor, die sie beim Girls‘ Day am Flughafen Düsseldorf, bei Berufsfelderkundungen am Arbeitsplatz der Eltern, im Dualen Orientierungspraktikum – an Universität und Unternehmen – und dem verpflichtenden Schülerbetriebspraktikum gemacht haben. In 8 Modulen werden zudem die „Uni-Trainees“ auf das Lernen und Leben an der Hochschule vorbereitet und in der Studienwahlentscheidung unterstützt. Die frühe Potentialanalyse wird durch das Assessment-Center weiter vertieft.

Schülerfirmen sind fester Bestandteil des Schulprogramms (IW Junior). Unter dem Motto „StreetCycled“ gestalten die Mädchen und Jungen ausrangierte Straßenschilder um in Garderoben, Tische, Tabletts und Wanduhren.

Der Besuch bildete den Abschluss der „Woche der beruflichen Bildung – Du bildest Zukunft“, die Bundespräsident Steinmeier und Frau ausriefen, um für die duale Ausbildung zu werben. SIEGEL-Träger in Düsseldorf ist die Stiftung Pro Ausbildung der Unternehmerschaft Düsseldorf, die eng mit dem Max-Planck-Gymnasium kooperiert und den Besuch begleitete.

www.junior-programme.de
www.stiftung-proausbildung.de
mpg-ddorf.lms.schulon.org