JETZT ANMELDEN: BERUFSORIENTIERUNG IN DER BIOÖKONOMIE

  • 30. August 2021

Der Wissenschaftsladen Bonn lädt Schüler*innen und junge Fachkräfte der Bioökonomie zu seinen neu entwickelten Dialogveranstaltungen ein. Bundesweit sollen Jugendliche und Young Professionals miteinander ins Gespräch kommen – auf Augenhöhe, praxisnah, mit kritischem Blick und innovativen Methoden.

Ob erneuerbare Energien, faire Textilien, nachhaltige Forstwirtschaft oder ressourcenschonende Ernährung – die Bioökonomie beschreibt viele Möglichkeiten, natürliche Ressourcen und Kreisläufe zu nutzen und gleichzeitig beruflich etwas für Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu tun. Damit Schüler*innen Berufe der Bioökonomie kennenlernen, bietet der WILA Bonn e.V. von August bis November 2021 in seinem Projekt „Jobs ohne Kohle? Kommunikation nachhaltiger Berufe in der Bioökonomie“ kostenfreie analoge und digitale Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten an. Hier können Schüler*innen Young Professionals zu ihren Jobs befragen, sie durch ihr Unternehmen „navigieren“ und so ihren Arbeitsplatz kennenlernen oder mit ihnen Lösungsstrategien für Herausforderungen des Arbeitsalltags entwickeln. Young Professionals haben die Möglichkeit, ihr Unternehmen zu präsentieren und so Nachwuchsfachkräfte zu begeistern.

Interessiert?
Dann direkt Ihre Schulklasse, Schüler*innengruppen oder Ihr Unternehmen per Mail anmelden und einen passenden Termin vereinbaren: krischan.ostenrath@wilabonn.de.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2020/21 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Weitere Informationen: www.jobs-ohne-kohle.de/10-jetzt-anmelden-berufsorientierung-in-der-bioökonomie

TechTalents – Virtuelle Karrieremesse für Techniknachwuchs

  • 23. August 2021

Wie geht’s weiter nach der Schule? Für tausende Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern und Lehrkräfte eine Herausforderung … Die Jugendlichen fragen sich, wofür sie geeignet sind, und haben oft keine Vorstellung, was genau sie in Ausbildung oder Studium erwartet. TechTalents – die virtuelle Karrieremesse für Techniknachwuchs möchte dabei helfen, eine fundiertere Entscheidung zu treffen, indem sie junge Leute, Unternehmen und Hochschulen zusammenbringt. Organisiert und veranstaltet wird sie vom VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) in Kooperation mit den Schulnetzwerken Berufswahl-SIEGEL, MINT-EC und SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland.

Alle Schulformen willkommen
Ab dem 27. September  bis 01. Oktober 2021 können Schülerinnen und Schüler auf TechTalents mit Unternehmen und Hochschulen in Kontakt treten und das umfangreiche Rahmenprogramm nutzen. Sie erhalten eine Vorstellung, ob ein Beruf oder ein Studium in der Technikbranche eine attraktive Option für sie ist. Der angestrebte Schulabschluss ist dabei nicht von Bedeutung. Egal ob Hauptschule, Realschule oder Gymnasium, auf TechTalents findet sich für alle etwas. Vielleicht ergibt sich sogar direkt der passende Ausbildungsplatz oder das passende (duale) Studium für eine Schülerin oder einen Schüler?!

Virtuelle Einblicke in Unternehmen und duale Hochschulen
Das attraktive tägliche Rahmenprogramm bietet virtuelle Einblicke in Berufe, Unternehmens- und Studienalltag, oftmals authentisch veranschaulicht von Azubis oder (dualen) Studierenden. Auch für Eltern und Lehrkräfte gibt es Infos und Austausch, täglich ab 18 Uhr beim virtuellen Elternabend.

TechTalents bietet damit Infos über verschiedene Ausbildungsberufe, (duale) Studienformate oder Studiengänge im Feld der Technik, für alle Qualifikationsniveaus, aber auch die Chance, Technik-Unternehmen aus verschiedenen Branchen ebenso wie (duale) Hochschulen mit ihren Fachrichtungen konkret kennenzulernen. Das Rahmenprogramm kommt mit Tipps und Einblicken in den Arbeitsalltag hinzu. Unternehmen, Hochschulen und Institutionen wie die Agentur für Arbeit bieten Spannendes und Nützliches für junge Leute oder Eltern und Lehrkräfte, oft gemeinsam mit Azubis und jungen Studierenden. Erste Kontakte: An den Messeständen gibt es die Möglichkeit, über Chat oder Videocall direkt mit Ansprechpersonen aus Unternehmen und (dualen) Hochschulen in Kontakt zu treten und Fragen zu stellen. Viele Unternehmen werden zudem offene Stellen anzeigen, auf die man sich direkt bewerben kann – Ausbildungsplätze, Werkstudentenstellen, Einstiegsberufe oder auch (duale) Studienplätze!

TechTalents bleibt danach ganzjährig als Berufs- und Studieninformationsquelle für Technikkarrieren geöffnet, mit wechselnden Themen- und Aktionswochen. Besuchen Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern die TechTalents vom 27.09. bis 01.10.21 und nutzen Sie anschließend gerne die Plattform für die Berufsorientierung in der Schule!

https://techtalents.de/ 

Wertvolle Arbeitshilfe zur virtuellen Berufs- und Studienorientierung

  • 4. August 2021

Praktische Einblicke in Berufsbilder und Ausbildungsberufe sind für die Berufsorientierung junger Menschen ganz entscheidend. Eine lebendige Berufsorientierung, bei der ein echter und direkter Dialog zwischen Jugendlichen und Unternehmen entsteht, ist auch im digitalen Kontext möglich, wenn auch nicht immer einfach – damit umzugehen hat man im Pandemie-Jahr gelernt.

SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg hat nun eine wirklich nützliche Arbeitshilfe „BERUFS- UND STUDIENORIENTIERUNG VIRTUELL GESTALTEN – Checklisten & Praxisbeispiele“ vorgelegt.

Die Arbeitshilfe enthält eine Übersicht „Virtuelle Berufsorientierung“ mit wesentlichen Aspekten, eine Checkliste „Virtueller Austausch zur Berufsorientierung“ zum Abhaken, vertiefende Impulse für die Umsetzung, Best Practices für die Umsetzung und natürlich weiterführende Informationen und Links.

Bei der Checkliste für den virtuellen Austausch steht ein circa einstündiger Austausch von Jugendlichen und Unternehmen im Fokus. Damit dieser gelingt, übernehmen begleitende Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und Unternehmen unterschiedliche Rollen und Aufgaben in Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Begegnung. Dabei sollte allen Beteiligten ihre Zielsetzung – und die der anderen – bewusst sein. Das ist gerade dann interessant, wenn Jugendliche und Unternehmen gemeinsame Interessen entdecken können; das ebnet auch schon den Weg für ein mögliches späteres Zusammenkommen etwa in Ausbildung, Studium oder Beruf. Die Kommunikation darf daher nicht nur in eine Richtung laufen, und es sollten Interaktionsmöglichkeiten, die über Informationen hinausgehen, integriert werden. Zudem sollten Angebote immer solche Aspekte einbringen, die für alle teilnehmenden Jugendlichen interessant sind.

Die Checklisten sind gut strukturiert und übersichtlich gestaltet. Die Praxisbeispiele reichen von der digitalen „Schnitzeljagd“ am Girls‘ Day über das Azubi-Speed-Dating und digitales Mentoring durch Studierende bis zum virtuellen Elternabend zur Berufsorientierung.

Die Publikation wurde von SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg gemeinsam mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) und dem Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft erarbeitet

„BERUFS- UND STUDIENORIENTIERUNG VIRTUELL GESTALTEN – Checklisten & Praxisbeispiele“
> hier zum Download

Lehrerbetriebspraktikum – praktische Checklisten sichern Qualität

  • 29. Juli 2021

Das Lehrerbetriebspraktikum bietet einen direkten Einblick in die Arbeitswelt, der kaum durch anderes ersetzt werden kann. Lehrkräfte profitieren von solchen direkten Einblicken für ihre Aufgabe der Beruflichen Orientierung. Sie lernen Berufsfelder und Berufswege kennen, und sie gewinnen persönliche Kontakte im Betrieb. Sie lernen aber auch Arbeits- und Geschäftsprozesse in Unternehmen kennen und werden mit den Mechanismen wirtschaftlichen Handelns vertraut. Dies alles können sie für die Berufliche Orientierung in der Schule gut nutzen. Betriebspraktika sind daher für Lehrkräfte aller Schulen empfehlenswert und auch für zukünftige Lehrkräfte während des Lehramtsstudiums wie im Vorbereitungsdienst sinnvoll.

Erfahrungen aus erster Hand machen:

  • Ein Praktikum bietet die ideale Gelegenheit, sich über unterschiedliche Berufsfelder, Berufe und Qualifikationsanforderungen zu informieren. Darüber hinaus lässt sich praxisnah erfahren, welche Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten sich hinter einer dualen Ausbildung oder den unterschiedlichen dualen Studiengängen in den Unternehmen verbergen.
  • Im Betriebspraktikum kommen Lehrerinnen und Lehrer außerdem mit Auszubildenden und Ausbildungsverantwortlichen wie mit der Geschäftsleitung ins Gespräch und können Kontakte knüpfen. Sie erfahren aus erster Hand, welche Erwartungen an die zukünftigen Nachwuchskräfte und ihre Kompetenzen gestellt werden.
  • Die Lehrkräfte werden wertvolle Erfahrungen und Informationen gewinnen, unabhängig davon, in welche Branche oder in welchen Beruf sie hineinschauen – ob als Mechatronikerin, Erzieher, Bäckerin oder dual Studierende mit Schwerpunkt IT oder Tech-Branche. Diese Erfahrungen können direkt in die Unterrichtsgestaltung und die beratenden Gespräche mit den Schülern und Schülerinnen über deren berufliche Zukunft einfließen.
  • Lehrkräfte und Studierende auf Lehramt lernen außerdem betriebliche Abläufe, die Firmenphilosophie und die Unternehmensstrukturen kennen. Sie können ein vertieftes Verständnis für die Wirtschafts- und Arbeitswelt gewinnen und ihre ökonomische Bildung ausbauen.

Zusammenarbeit vor Ort stärken:

Vom Betriebspraktikum Lehramt profitieren auch die Betriebe, aber ebenso die Schulleitungen wie die Schulen insgesamt. Denn der Erfahrungsaustausch fördert das gegenseitige Verständnis, die regionale Vernetzung und den Aufbau stabiler Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben. Schulen und Unternehmen können durch diesen Erfahrungsaustausch eine partnerschaftliche Kooperation aufbauen. Universitäten und Hochschulen mit Lehrerbildung bzw. Studium auf Lehramt können in die Kooperation einbezogen werden. Betriebspraktika – für das aktive und für das künftige Lehramt – stärken somit die regionale Vernetzung von Schulen, Hochschulen und Unternehmen.

Qualität des Betriebspraktikum mit Checklisten sichern:

Ein effektives Betriebspraktikum für Lehrkräfte, aber auch für Lehramtsanwärterinnen und Studierende zeichnet sich durch Qualitätskriterien aus. Persönliche Einblicke in die Vielfalt und Bedeutung der beruflichen Bildung werden somit ermöglicht. Für Unternehmen bieten sie wichtige Leitlinien zur Präsentation ihrer Ausbildungsaktivitäten.

Gute Hilfestellung: Die SCHULEWIRTSCHAFT-Checklisten zum Lehrerbetriebspraktikum geben Empfehlungen zur Gestaltung sowie Tipps für die Vor- und Nachbereitung des Betriebspraktikums Lehramt. Sie richten sich sowohl an Lehrkräfte, Lehramtsstudierende und -anwärter als auch an Verantwortliche in Betrieben sowie an Schul- und Seminarleitungen. Sie können individuell angepasst werden.

SCHULEWIRTSCHAFT-Checklisten zum Lehrerbetriebspraktikum
> hier zum Download