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TechTalents – Virtuelle Karrieremesse für Techniknachwuchs

  • 23. August 2021

Wie geht’s weiter nach der Schule? Für tausende Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern und Lehrkräfte eine Herausforderung … Die Jugendlichen fragen sich, wofür sie geeignet sind, und haben oft keine Vorstellung, was genau sie in Ausbildung oder Studium erwartet. TechTalents – die virtuelle Karrieremesse für Techniknachwuchs möchte dabei helfen, eine fundiertere Entscheidung zu treffen, indem sie junge Leute, Unternehmen und Hochschulen zusammenbringt. Organisiert und veranstaltet wird sie vom VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) in Kooperation mit den Schulnetzwerken Berufswahl-SIEGEL, MINT-EC und SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland.

Alle Schulformen willkommen
Ab dem 27. September  bis 01. Oktober 2021 können Schülerinnen und Schüler auf TechTalents mit Unternehmen und Hochschulen in Kontakt treten und das umfangreiche Rahmenprogramm nutzen. Sie erhalten eine Vorstellung, ob ein Beruf oder ein Studium in der Technikbranche eine attraktive Option für sie ist. Der angestrebte Schulabschluss ist dabei nicht von Bedeutung. Egal ob Hauptschule, Realschule oder Gymnasium, auf TechTalents findet sich für alle etwas. Vielleicht ergibt sich sogar direkt der passende Ausbildungsplatz oder das passende (duale) Studium für eine Schülerin oder einen Schüler?!

Virtuelle Einblicke in Unternehmen und duale Hochschulen
Das attraktive tägliche Rahmenprogramm bietet virtuelle Einblicke in Berufe, Unternehmens- und Studienalltag, oftmals authentisch veranschaulicht von Azubis oder (dualen) Studierenden. Auch für Eltern und Lehrkräfte gibt es Infos und Austausch, täglich ab 18 Uhr beim virtuellen Elternabend.

TechTalents bietet damit Infos über verschiedene Ausbildungsberufe, (duale) Studienformate oder Studiengänge im Feld der Technik, für alle Qualifikationsniveaus, aber auch die Chance, Technik-Unternehmen aus verschiedenen Branchen ebenso wie (duale) Hochschulen mit ihren Fachrichtungen konkret kennenzulernen. Das Rahmenprogramm kommt mit Tipps und Einblicken in den Arbeitsalltag hinzu. Unternehmen, Hochschulen und Institutionen wie die Agentur für Arbeit bieten Spannendes und Nützliches für junge Leute oder Eltern und Lehrkräfte, oft gemeinsam mit Azubis und jungen Studierenden. Erste Kontakte: An den Messeständen gibt es die Möglichkeit, über Chat oder Videocall direkt mit Ansprechpersonen aus Unternehmen und (dualen) Hochschulen in Kontakt zu treten und Fragen zu stellen. Viele Unternehmen werden zudem offene Stellen anzeigen, auf die man sich direkt bewerben kann – Ausbildungsplätze, Werkstudentenstellen, Einstiegsberufe oder auch (duale) Studienplätze!

TechTalents bleibt danach ganzjährig als Berufs- und Studieninformationsquelle für Technikkarrieren geöffnet, mit wechselnden Themen- und Aktionswochen. Besuchen Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern die TechTalents vom 27.09. bis 01.10.21 und nutzen Sie anschließend gerne die Plattform für die Berufsorientierung in der Schule!

https://techtalents.de/ 

JETZT ANMELDEN: BERUFSORIENTIERUNG IN DER BIOÖKONOMIE

  • 30. August 2021

Der Wissenschaftsladen Bonn lädt Schüler*innen und junge Fachkräfte der Bioökonomie zu seinen neu entwickelten Dialogveranstaltungen ein. Bundesweit sollen Jugendliche und Young Professionals miteinander ins Gespräch kommen – auf Augenhöhe, praxisnah, mit kritischem Blick und innovativen Methoden.

Ob erneuerbare Energien, faire Textilien, nachhaltige Forstwirtschaft oder ressourcenschonende Ernährung – die Bioökonomie beschreibt viele Möglichkeiten, natürliche Ressourcen und Kreisläufe zu nutzen und gleichzeitig beruflich etwas für Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu tun. Damit Schüler*innen Berufe der Bioökonomie kennenlernen, bietet der WILA Bonn e.V. von August bis November 2021 in seinem Projekt „Jobs ohne Kohle? Kommunikation nachhaltiger Berufe in der Bioökonomie“ kostenfreie analoge und digitale Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten an. Hier können Schüler*innen Young Professionals zu ihren Jobs befragen, sie durch ihr Unternehmen „navigieren“ und so ihren Arbeitsplatz kennenlernen oder mit ihnen Lösungsstrategien für Herausforderungen des Arbeitsalltags entwickeln. Young Professionals haben die Möglichkeit, ihr Unternehmen zu präsentieren und so Nachwuchsfachkräfte zu begeistern.

Interessiert?
Dann direkt Ihre Schulklasse, Schüler*innengruppen oder Ihr Unternehmen per Mail anmelden und einen passenden Termin vereinbaren: krischan.ostenrath@wilabonn.de.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2020/21 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Weitere Informationen: www.jobs-ohne-kohle.de/10-jetzt-anmelden-berufsorientierung-in-der-bioökonomie

Jugendliche vermissen ökonomische Bildung in der Schule

  • 15. September 2021

Jugendliche wünschen sich mit großer Mehrheit mehr Informationen der Schule über wirtschaftliche Zusammenhänge, lautet das zentrale Ergebnis der Jugendstudie 2021 des Bankenverbandes. Mehr als drei Viertel halten deshalb die Einführung eines eigenen Unterrichtsfachs Wirtschaft für erforderlich.

Das hat einen guten Grund, wie die Studie zeigt: 30% der Befragten zwischen 14 und 24 Jahren geben an, in der Schule so gut wie nichts über Wirtschaft erfahren zu haben, 38% meinen, es war „nicht so viel“ und nur 30% halten es für „viel“. Es ist daher nicht erstaunlich, dass sich 76% einen höheren Stellenwert der ökonomischen Bildung in der Schule wünschen und 77% für ein eigenes Unterrichtsfach eintreten. 18% schließen sich dieser Forderung nicht an und 5% geben an, bereits ein solches Fach zu haben.

Insbesondere in Sachen Finanzbildung sehen sich die Jugendlichen unzureichend informiert. Die Befragung nach konkreten und gängigen Begriffen der Finanzwelt zeigte sogar eine Verschlechterung des Wissens gegenüber der letzten Befragung 2018.

Jugendliche haben insbesondere in der Corona-Pandemie den Eindruck gewonnen, nicht wahrgenommen und mit ihren Wünschen nicht gehört zu werden: Eine deutliche Mehrheit gibt an, spürbar unter den Auswirkungen des Lockdowns gelitten zu haben und sich im Stich gelassen zu fühlen. Trotzdem schauen junge Menschen prinzipiell positiv in die Zukunft: 83% sind zuversichtlich, 87% Prozent sind mit ihrem Leben eher zufrieden, auch wenn 36 % ihre Zukunftschancen durch die Pandemie etwas und 8 % sogar stark beeinträchtigt sehen.

Für eine bessere öko­nomische Bildung gibt es Abhilfe:
Das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT bietet Materia­lien und Koopera­tionen an.

Und seit einiger Zeit gibt es das Angebot eines Zukunftstags, bei dem Oberstufen­schülerinnen und -schüler über praktische Fragen wie Steuern, Finanzen, Versicherungen und Miete informiert werden.

Berufswahl-SIEGEL ist Thema auch für Gymnasien

  • 22. September 2021

In Rheinland-Pfalz wird das Berufswahl-SIEGEL im nordpfälzischen Donnersbergkreis schon seit 2007 vergeben. Nun konnte auch ein Gymnasium zertifiziert werden – eine Premiere in der Region.

„Es ist ein Umdenken im Gange. Das Thema muss in den Gymnasien einziehen“, sagte Ralf Schäfer, Schulleiter des Wilhelm-Erb-Gymnasiums, das sich der Zertifizierung unterzogen hat und nun ausgezeichnet wurde. Es dürfe am Gymnasium nicht nur geschaut werden, dass alle möglichst ein Studium anschließen, sondern es müssten auch andere berufliche Wege aufgezeigt werden.

Das Gymnasium wurde für die vorbildliche Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer und Ausbildungsbetrieben gelobt. Auch die Teilnahme an den Wettbewerben „Jugend forscht“ und „Jugend experimentiert“ fördert die Motivation der Schülerinnen und Schüler, sich mit ihren beruflichen Perspektiven auseinanderzusetzen. Das Wilhelm-Erb-Gymnasium in Winnweiler ist Botschafterschule für das Berufswahl-SIEGEL und hat nun – coronabedingt – die Plakette in einer kleinen Zeremonie im Freien erhalten: Landrat Rainer Guth, Gerda Gauer, Vorsitzende der Jury und „Job Aktiv“-Managerin, sowie Simone Rühl-Pfeiffer, Kreisverwaltung Donnersbergkreis, überreichten nun offiziell die Urkunde bei bestem Wetter. Übrigens: Bekanntester Schüler des Gymnasiums ist Musikstar Mark Forster www.markforster.de.

Inzwischen ziehen sich einige Gymnasien den Schuh der Berufsorientierung an und nutzen das Berufswahl-SIEGEL zur Weiterentwicklung: Von den insgesamt 1.646 SIEGEL-Schulen sind 478 allgemeinbildende Schulen mit Sekundarstufe II, darunter viele Gymnasien.

Zwei weitere Schulen im Kreis haben zudem die Rezertifizierung bestanden:
Die Integrierte Gesamtschule Eisenberg wurde für ihre Weiterentwicklung gewürdigt, wenn Praktika sehr gut reflektiert werden und der allgemeine Unterricht sich zunehmend auch mit der Berufswahl befasst; zudem wird das gesamte Kollegium in die Berufsorientierung einbezogen. Einen engen Austausch mit den Unternehmen in der Region pflegt auch die Albert-Schweitzer-Realschule plus in Winnweiler, die zudem auch mit anderen Schulen zusammenarbeitet: Die Schule ist stolz darauf, allen Schülerinnen und Schülern einen Praktikumsplatz zu vermitteln; zudem gibt es das Fach Praxis in der Schule, in dem die Praktika reflektiert werden, hob die Jury lobend hervor.

Kontakt: pressestelle@donnersberg.de

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