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Eltern als „Herausforderung“ versus „Eltern erwünscht“

Nicht nur der Mangel an Personal und die Aufgabe der Inklusion, sondern auch die Zusammenarbeit mit den Eltern stellen für Lehrerinnen und Lehrer derzeit eine der „größten Herausforderungen“ im Arbeitsalltag dar. Auch das „Verhalten der Schülerinnen und Schüler“ gaben 23 Prozent der Lehrkräfte in der aktuellen Forsa-Umfrage als eine der größten Herausforderungen an, gefolgt von der Inklusion (22 Prozent), aber eben auch mit 21 Prozent die Kommunikation und Kooperation mit den Eltern.

Dies betrifft vor allem die Grundschulen: Ein Drittel der Lehrerinnen und Lehrer an der Grundschule sieht hier eine der größten Herausforderungen, an den weiterführenden Schulen der Sekundarstufe I ist es nur noch jede fünfte Lehrkraft. Anders als man meinen könnte, empfinden die Lehrkräfte am Gymnasium nur zu 15 Prozent die Eltern als derart herausfordernd.

Die repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Robert Bosch Stiftung findet sich im „Deutschen Schulportal“ im Februar 2019. Bundesweit wurden 1.001 Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen offen befragt.

> Hier gehts zur Umfrage.


Leitfaden „Eltern erwünscht!? Wie Zusammenarbeit in der Berufs- und Studienorientierung gelingen kann“
In der Berufs- und Studienorientierung haben gerade die Eltern eine maßgebliche Rolle als Ratgeber ihrer Kinder – oft sind sie sogar die wichtigsten und ausschlaggebenden Ratgeber.

Inzwischen werden sie denn auch mehr denn je in die Berufliche Orientierung einbezogen; sie werden in der Schule umfassend informiert und sogar zu Betriebsbesichtigungen mit eingeladen. Den Übergang Schule – Beruf können Eltern bei ihren Kindern in der Tat sehr wirksam unterstützen. Die Elternmitwirkung kann und soll dazu beitragen, dass Jugendliche beruflich erfolgreicher und zufriedener sind, dass sie seltener ihre Ausbildung bzw. ihr Studium abbrechen und am Ende auch die Unternehmen ihren Fachkräftebedarf sichern können.

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Eltern so anzusprechen, dass sie motiviert sind, sich aktiv in den Berufs- bzw. Studienwahlprozess ihrer Kinder einzubringen, ist allerdings keine leichte Aufgabe. Hilfestellung bietet der Leitfaden zur Elternarbeit von SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland und der Bundesagentur für Arbeit. Er wendet sich an engagierte Akteure wie Lehrkräfte, aber auch an Aktive in Beratung, Schulsozialpädagogik oder Berufseinstiegsbegleitung. Praxisbeispiele geben Anregungen, was Eltern bei der Berufs- und Studienwahl ihrer Kinder interessiert, wie sie angesprochen, für eine Unterstützung motiviert und wie ihnen Inhalte wirksam vermittelt werden können.

> Hier können Sie sich den “Leitfaden Elterarbeit” als PDF herunterladen.

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Auch die Checklisten „Schülerbetriebspraktikum“ von SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland und Bundesagentur für Arbeit bieten etwas für die Eltern – mit einer eigenen Checkliste, was Eltern im Schülerbetriebspraktikum tun können (Seite 23 bis 26).

> Hier können Sie sich die “Checklisten für ein erfolgreiches Schülerpraktikum” als PDF herunterladen.

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