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Klaus Hurrelmann: Unfaire Schelte – in der Berufswahl ist viel mehr los!

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Klaus Hurrelmann, renommierter Sozialforscher, hält die Angebote für Jugendliche zur Berufswahl an der Schule für unzureichend. Der Wissenschaftler sieht deshalb sogar eine politische Radikalisierung der Jugendlichen drohen und fordert als Gegenmittel bessere Angebote zur Berufswahl.

Richtig ist, dass die Integration in den Beruf auch die Integration in die Gesellschaft fördert. Auch so gesehen ist die Berufliche Orientierung wichtig – es geht um einen Platz im Leben, nicht alleine im Arbeitsleben. Und sicherlich kann man alles immer noch besser machen. Aber Jugendexperte Hurrelmann ist offensichtlich nicht auf dem Stand der Dinge. Denn es klingt bei ihm so, als fände kaum etwas an Berufswahl in der Schule statt. Stattdessen plädiert er für alle Schulabgänger für „ein verbindliches Jahr oder Halbjahr zur Berufsorientierung“ nach dem Vorbild des Freiwilligen Sozialen Jahrs. Das verkennt völlig, wie intensiv die Berufliche Orientierung in den Schulen bereits ist. In Sachen Berufliche Orientierung ist heute sogar mehr los denn je!

Zudem bemühen sich die Schulen und die Berufsberatung im Gegenteil viel früher anzusetzen als erst nach dem Schulabschluss. Der Fokus liegt auf einem frühen Start der Beruflichen Orientierung und auf einem gelingenden Übergang von der Schule in die Berufswelt. Haben die Schülerinnen und Schüler erst einmal die Schule verlassen, sind sie nur noch schwierig zu erreichen.

Dass Lesen und Schreiben auch in der digitalen Welt die Basis bleiben – damit liegt Hurrelmann wieder richtig.

Hier gehts zum Artikel in der Frankfurter Allgemeinen.

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