"Ist die Ausbildung etwas für mich?" oder "Ist eine Ausbildung heute noch zeitgemäß?"

Diesen Fragen gingen 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Baden-Württemberg und 13 Schülerinnen und Schüler aus Bayern in der Herbstferienwoche 2018 nach. Anstatt Langeweile, lange Ausschlafen und zocken am Computer nahmen sie an beruflichen Einheiten und Tagespraktika teil und bekamen so einen realistischen Einblick in die Berufswelt.

Um dem Trend der nicht besetzten Ausbildungsplätze und der fehlenden Passung zwischen Jugendlichen und Unternehmensangeboten entgegenzuwirken, wurden im Raum Straubing (Bayern) und in Freiburg (Baden-Württemberg) die ersten Camps angeboten. So konnten die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 daran teilnehmen und sich frühzeitig mit der Berufswahl auseinandersetzen.

Neben Seminaren zum Busines-Knigge in BW oder Stärkentraining in Bayern wurden Gespräche mit Auszubildenden auf Augenhöhe angeboten. Dies stieß bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf große Resonanz. Sie konnten so ihre Fragen stellen und Informationen über das Bewerbungsverfahren, Betriebsklima oder über den Ausbildungsablauf erfahren. Für manche Teilnehmerinnen und Teilnehmer war dies der erste Kontakt zu Unternehmen.

Die Unternehmen in Baden-Württemberg kamen aus den Bereichen Handwerk, Soziales, Industrie, Verwaltung und Dienstleistung. Hierzu zählten in BW zu Handwerk (Münsterbauverein Freiburg, Kopfmann Elektrotechnik), Industrie (TRUMPF Hüttinger, Northrop Gruman Litef), Soziales (BBQ gGmbH, Caritas Werkstätten), Dienstleistung (Westbad Freiburg), Verwaltung (Stadtbau) und sontiger Bereich (MEDIADUDES.lol).

Im SchülerAzubiCamp in Bayern wurden die Berufe des Fachinformatikers mit Systemintegration bei Henrichsen AG, Feinmechaniker, Kaufmännisch Berufe und Produktdesign bei MOLL Automatisierung GmbH sowie Medi-engestalter bei der Online-Agentur danubius GmbH mit viel Spass erkundet.

Abschließend wurde mit jeder Schülerin und jedem Schüler in BW ein individueller Berufswegefahrplan bespro-chen. Was sind die nächsten Schritte, welche Informationsveranstaltungen sollten besucht werden oder welche Bewerbungsfristen sollten eingehalten werden. Für die Campteilnehmerinnen und -teilnehmer in Bayern gab es zum Abschluss Tipps für den reginalen Arbeitsmarkt vom straubinger Landrat, den Unternehmensvertretern und den MINT-Beauftragen.

Die beiden Camps sind mit großem Erfolg abgeschlossen worden. Am Ende konnten die Ergebnisse bei einer Abschlussveranstaltung vor den Eltern, Unternehmens- und Schulvertreter präsentiert werden. Stolz wurden die Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke dargestellt.

Das Camp in Bayern wurde von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern und in BW von SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg durchgeführt. Diese beiden Partner verfügen über viele Jahre zu guten Kontakten in die regionale Industrie und zu den jeweiligen Netzwerkpartnern vor Ort. Davon konnten die jeweiligen Campteil-nehmer vor Ort profitieren. Die Beisheim-Stiftung konnte für die Pilotphase als Förderer gewonnen werden.



ANSPRECHPARTNERIN BADEN-WÜRTTEMBERG:
Simone Laudon (SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg), Telefon: 07541 / 39793-12 oder laudon.simone@biwe-bbq.de

ANSPRECHPARTNERIN BAYERN:
Julia Torres (SCHULEWIRTSCHAFT Bayern), Telefon: 089 / 44108-186 oder julia.torres@bbw.de




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